• Der KKHT steht für ein weltoffenes Köln

    Ein weltoffenes Köln

    Dafür steht der KKHT Schwarz-Weiß

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    Eine der schönsten Sportanlagen in Deutschland: Die KKHT Klubanlage

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    Erfolgreich

    Hockey im KKHT spielen

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    Auch Gäste können online Stunden buchen

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Die Jahre von 1995 bis heute

Teil 1 (Von der Gründung bis 1944)Teil 2 (Von 1945-1995)Teil 3 (1996 bis heute)


Schwere Zeiten

für den KKHT

1996

Die positive Stimmung nach den Jubiläumsfeierlichkeiten ist einem Kater gewichen. Die Abrechnung der Sanierungsmaßnahmen zeigt: Rund 500.000 DMark wurden mehr verbaut als ursprünglich veranschlagt worden waren. Erhöhungen der Kreditlinien und Neuaufnahmen von Darlehen werden erforderlich – und eine Umlage, die vierte in fünf Jahren. Bei der Festlegung der Höhe dieser Umlage verweigern die Mitglieder die Gefolgschaft und schließlich verlangen 66 Mitglieder sogar die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die ausschließlich die Aufgabe hat, die finanzielle Situation des KKHT zu diskutieren. Fatal, dass ausgerechnet jetzt der Tennisboom nach Boris Becker und Steffi Graf abflaut. Der neue TVM-Geschäftsführer Uli Hampel stellt im Interview mit der KKHT-Klubzeitung fest, dass Tennis kein Selbstläufer mehr ist und rät zu besonderen Aktivitäten zur Mitgliedergewinnung.

Die 1. Tennisherren schafft wieder einmal den Sprung in die Oberliga und gewinnt den Verbandsliga-Cup sowie den Cologne-Cup. Schlecht sieht es bei den Hockeyherren aus: Sie muss unter ihrem neuen Trainer Hansjörg Bartsch zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Feld-Bundesliga absteigen. In der letzten Partie kassiert sie gegen den Harvestehuder THV eine 2:19-Niederlage. Die Lokalpresse spricht von einem peinlichen Abgang.

1997

Der Absturz der Hockeyherren setzt sich in der Hallensaison fort. Auch hier muss die Bartsch-Truppe den bitteren Abstieg aus der ersten Liga hinnehmen.

Bei der Mitgliederversammlung wird als neuer 2. Vorsitzender der gerade aus Singapur zurückgekehrte Claus H. Lenz gewählt. Für den nach langer Amtszeit ausscheidenden Schatzmeister Dr. Dieter Krause wird nach dessen 16-jähriger Vorstandsarbeit Hardy R. Voges (Schatzmeister) in die Führungsriege des KKHT gewählt. Für den ausscheidenden Tennisabmann Michael Brandenbuger kommt Martin Kotzenberg neu in den Vorstand. Nach fast 20 Jahren Dienst in der Geschäftsstelle des Vereins scheidet Klubsekretärin Helga Bleich aus Altersgründen aus. Ihre Stelle wird aus Kostengründen nicht neu besetzt.

Die neue Hockey-Jugendwartin, Dr. Christiane von Scheven, richtet mit vielen Helfern über Ostern ein erfolgreiches 6-Nationen-Turnier auf eigener Anlage aus.

Die Arbeit von Hockeytrainer Bartsch ist alles andere als erfolgreich: Die SWK-Mannschaft wird in die Feldregionalliga "durchgereicht", kann sich aber in der Halle gerade noch in der 2. Bundesliga halten. Tommy Quinders übernimmt daraufhin wieder das Traieramt bei den Hockeyherren.

Aufregung im Mai: Ein nackter Mann in der Damendusche! Es handelt sich um einen holländischen Busfahrer, der sich "verlaufen" hat. Der KKHT Schwarz-Weiß muss unter den Folgen leiden, dass die Stadt Köln am Kuhweg zwar einen internationalen Busparkplatz betreibt, den Busfahrern aber kein WC und keine Dusche zur Verfügung stellt. Übrigens, auch bei einem anderen Problem lässt die Stadt Köln den "Schwarz-Weiß" im Regen stehen: Immer wieder lagern Sinthi und Roma (im Volksmund "Zigeuner" genannt) auf dem Busparkplatz und verschandeln die Umgebung, ohne dass hiergegen erkennbar von der Stadtverwaltung vorgegangen wird. Als einer der ersten Kölner Sportvereine entdeckt Schwarz-Weiß das Internet, damals noch ein beschaulicher und überschaubarer Auftritt beim Provider AOL. Birgitta Franken gibt ihr Amt als Trainerin der Hockeydamen auf. Das KKHT-Klubmagazin belegt bei einem Wettbewerb der Vereinszeitungen den mit einem Zuschuss belohnten dritten Platz.

1998

Mit Peter Lemmen wird ein neuer hauptamtlicher Hockeytrainer gefunden. Die Hockeydamen klopfen immer öfter an die Tür der 1. Bundesliga, scheitern aber auch in diesem Jahr in der Aufstiegsrunde.

Als Ausrichter der Deutschen Meisterschaften der Dritten Hockeyherren gewinnt die "Vierte" ihren zweiten Titel. Am 13. August stirbt Ehrenmitglied Manfred Metze, der die Klubanlage während seiner Amtszeit als Haus- und Platzwart erweitert und modernisiert hat. Auf "seine Kappe" gehen die Erweiterung von 13 auf 20 Tennisplätze, der Bau einer Tennis-Übungswand und der Bau der Tennis- und Hockeyhalle. Auch die jährliche "Maulwurfaktion", das Großreinemachen der Mitglieder auf der Klubanlage, hatte Fred Metze initiiert.

Da immer mehr Klubmitglieder auch Golf spielen, veranstaltet der KKHT Schwarz-Weiß ein eigenes Golfturnier auf der Anlage Clostermanns Hof, organisiert (auch in den Folgejahren) von Eduard Leutgen und Claus Lenz (später übernimmt Lothar Bausch die Organisation).

Mit Peter Lemmen wird ein neuer Hockeytrainer für die Herren verpflichtet.

1999

Auf der Mitgliederversammlung am 18. März 1999 wird Claus H. Lenz zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er löst Peter H. Scharrenbroich ab, der das Amt seit 1983Claus H. Lenz lost Peter H. Scharrenbroich als 1. Vorsitzender ab (Bild: H. Bohscheid) innehatte, jedoch nicht mehr kandidieren mochte. Scharrenbroich wird mit "standing ovations" verabschiedet. Außerdem gibt es ihm zu Ehren eine Sonderausgabe des Klubmagazins. Zum Dank für seine Arbeit wählt ihn die Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied. Ebenfalls zum Ehrenmitglied wird der langjährige Schatzmeister Dr. Dieter Krause gewählt. Das bisherige Ehrenmitglied Hans Hartges wird von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Nach sieben Jahren gibt Familie Negrea den Kochlöffel der Klubgastronomie am Jahresende ab, um in ihre Heimat nach Rumänien zurückzukehren, wo Johan Negrea ein Hotel leiten wird. Es folgen häufige Pächterwechsel (Familie Zito, Familie Ciulei und Herr Saidnia), bis mit Familie Brandt wieder etwas Kontinuität eintritt.

Schwarz-Weiß "goes Internet": Als einer der ersten Kölner Sportvereine erkennt der KKHT die Bedeutung des Internets und geht - zunächst noch mit bescheidenem Angebot - bei AOL online.

Mit Christoph Wüterich und Joachim ("Heinz") Hürter werden zwei ehemalige Schwarz-Weiße in das Präsidium des Deutschen Hockey-Bundes gewählt.

2000

Der Kölner Oberbürgermeister und die Parteien im Rat der Stadt Köln planen die Ansiedlung des "Drogenstrichs" am Kuhweg in unmittelbarer Nähe der Sportgelände von SC Köln, Sportfreunde 93 und DJK Löwe. Die betroffenen Vereine befürchten das "Aus" und wenden sich an die Presse. Im Herbst des Jahres scheint nach massiven Protesten die Gefahr abgewendet, der OB lenkt ein. Doch der Schein trügt: Das Problem wird den Klub auch noch im Jahr 2001 beschäftigen.

Jubel in der Hockeyabteilung: Die Damen von Trainer Jens Lüninghöner sind in der Halle nach mehrmaligen Anläufen endlich in die Bundesliga aufgestiegen. Grund zur Freude haben auch die 1. Herren unter Trainer Peter Lemmen: Nach dem Aufstieg im Feld aus der Regionalliga West in die 2. Bundesliga im vergangenen Jahr schaffen sie am Ende der Hallensaison 1999/2000 den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Seit April hat der KKHT eine neue Website, die schon bald in der Kölner Vereinslandschaft Kultstatus erlangt.

2001

Nur wenige Tage nach dem Jahreswechsel stellt der Kölner Oberbürgermeister Schramma Klubchef Claus H. Lenz und Geschäftsführer Bohlscheid vor vollendete Tatsachen: Er hat entschieden, dass der Drogenstrich entgegen vorherigen Versprechungen nunmehr doch an den Kuhweg kommen soll. Die Zustimmung durch den Rat sei dabei nicht erforderlich, weil es sich um eine laufende Maßnahme der Verwaltung handele.

Logo für den Kampf gegen den StraßenstrichIn beispiellosen Protestaktionen mit zwei Protestmärschen und Kundgebungen sowie einem speziellen Logo wehren sich die Vereine KKHT, Sportfreunde 93 und DJK Löwe und die Riehler Geschäftsleute und Bürger gegen diesen Plan. Die Proteste gegen den "Garagenpuff" sind schließlich erfolgreich, der Drogenstrich wird in Köln Longerich auf einem Industriegelände angesiedelt. Die Riehler Vereine feiern mit einem großen Fest den gemeinsamen Erfolg und die Erkenntnis, dass Gemeinsamkeit stark macht.

2002

Es ist geschafft: Es sind die erforderlichen Spenden zusammengekommen, um einen neuen Oberbelag für den Kunstrasen anzuschaffen. Der alte Belag hat fast 14 Jahre seinen Dienst getan, muss jetzt aber endgültig ausgemustert werden.

Das beliebte Klubmagazin wird eingestelltNach rund sieben Jahren erscheint das vom Landessportbund ausgezeichnete Klubmagazin "bunter Club" zum vorerst letzten Mal. Der Grund: Es gibt nicht mehr genügend Inserenten oder Sponsoren, um die Druckkosten in Höhe von über 3000 Euro jährlich aufzubringen. Sieben Jahre lang ist das Magazin im Vierfarbdruck im DinA4-Format erschienen und hat Positives, aber auch Negatives (darf man das?) drei- bis viermal im Jahr aus dem Klubleben berichtet. Das alles reich und bunt bebildert, mit Glossen, Kommentaren uns Witzen angereichert. Es sind nicht wenige Mitglieder, die trotz der wachsenden Bedeutung des Internets diesem Medium nachtrauern.

2006

Mit Genehmigung der Mitgliederversammlung wird eine neue Abteilung in den KKHT aufgenommen: Etwa 35 Lacrossespieler finden im KKHT eine neue Heimat. Die Stadt Köln lässt auf der Klubanlage Bäume in erheblichem Umfang fällen. Das dient zwar der Sicherheit, stößt aber bei den Klubmitgliedern auf wenig Gegenliebe.


2007

Am 15. Mai 2007 verstirbt im Alter von 95 Jahren der langjährige 1. Vorsitzende Hans Hartges. Viele Mitglieder geben dem Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied bei der Beisetzung auf dem Nordfriedhof das letzte Geleit. Er war über Jahrzehnte der "Vater des KKHT".

Wechsel im geschäftsführenden Vorstand: Da der bisherige Vorsitzende Claus H. Lenz aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert, muss die Mitgliederversammlung am 16. März einen neuen Klub-Chef wählen. Als einziger Kandidat tritt Hardy R. Voges an und wird gewählt. Stellvertretender Vorsitzender wird Florian M. Greiner, Schatzmeisterin Renate Rettig. In die weiteren Vorstandsämter werden Michael Gaul (Hockey) für bisher Michael Schroede, Katrin Grünberg (Tennis) für Thomas Schuck und Hamid Taherian (Lacrosse) gewählt. Haus- und Platzwart bleibt Werner Heimich. Auf Antrag des Vorstands wird der bisherige Vorsitzende Claus H. Lenz zum Ehrenmitglied gewählt. Nachdem in den letzten Jahren auf eine Aufnahnegebühr verzichtet wurde, führt die Mitgliederversammlung ab sofort wieder eine - allerdings gegenüber grüheren Jahren - maßvolle Aufnahmegebühr (50 Euro) ein.

Da die Hockeyabteilung in den vergangenen Jahren

2008

Der langjährige frühere Vorsitzende Peter H. Scharrenbroich, aktuell Ehrenmitglied des KKHT, wird im März von der Mitgliederversammlung nunmehr zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der KKHT wird immer mehr zum kinderfreundlichen Familienklub: Im April 2008 wird der neue Spielplatz fertiggestellt und im Rahmen der Sportschau(en), bei denen sich Schwarz-Weiß der Öffentlichkeit präsentiert im Mitglieder zu gewinnen, eingeweiht.

2009

Nach mehrjährigem Aufenthalt im "Tal der Tränen" - sprich: Regionalliga - schaffen die Hockeyherren auf dem Feld endlich den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Erstes sichtbares Zeichen des Erfolgs unter dem vor zwei Jahren verpflichteten Chefcoach Robert Willig. In der Halle und bei den Damen bleibt es derweil bei der Regionalliga. Auch im Jugendbereich setzt man mit zwei hauptamtlichen Trainern inzwischen auf Professionalität. Das aber kostet auch viel Geld, das aus den "normalen" Etatmitteln nicht aufzubringen ist. So springt zur Unterstützung der neu gegründete Förderverein "Black Stars e.V." ein. Auch in der Tennisabteilung geht man neue Wege. Hier wird mit den "White Stars" ein Förderverein "aus der Taufe gehoben".

Eine neue Tennisschule (Brecht + Paleit) übernimmt das Jugendtraining, das jahrzentelang von Tennislehrer Frank Dieser durchgeführt wurde. Von Frank Dieser musste sich der Vorstand dann aber zur Jahresmitte trennen. Anlass war ein wenig erbaulicher Vorfall beim "Tag der offenen Tür", den so genannten "Sportschauen", bei denen der Klub über 100 neue Mitglieder gewinnen kann. Insgesamt kann im Herbst sogar das 1000ste Mitglied begrüßt werden.

Neu im Angebot des Klubs ist das Schnuppertennis für Rollstuhlfahrer, das probeweise samstags angeboten wird. Der Förderverein und die Volksbank unterstützen das Training finanziell. Zum Jahres Ende gibt es zwar erneut wieder über 100 Austritte, aber es wurden so viele neue Mitglieder im Laufe des Jahres aufgenommen, dass man zum Januar erstmals wieder mit über 900 Mitgliedern startet.
Was sonst noch geschah: Die Steuerung der Heizungsanlage im Klubhaus wird mit Hilfe öffentlicher Mittel erneuert. Die Lacrosseabteilung erhält ein eigenes Flutlicht. Zum ersten Mal wieder gibt es mit dem Pfingstturnier ein großes Jugendturnier für das es von den Teilnehmern viel Beifall gibt.

Im Herbst wird die Modernisierung der Trainingsbeleuchtung am Naturrasen in Angriff genommen. Denn bedingt durch den enormen Zuwachs an Hockeykindern gibt es für Lacrosse keine freien Trainingszeiten mehr auf dem Kunstrasenplatz.

2010

2011

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wir die Erhebung eine Umlage zum Abbau des großen Sanierungsstaus mit deutlcher Mehrheit von den Mitgliedern gebilligt. Unter anderem soll das Terrassendach des Klubhauses neu abgestützt werden, nachdem die alten Stützen teilweise durchrostet sind. Außerdem muss das undichte Dach der Geschäftsführerwohnung saniert werden.

2012

Im Februar 2012 gibt es nach diversen kurzen Gastspielen von Gastronomen und solchen, die sich dafür halten, einen wirklichen Profi: Georg Ntagiantas, der bereits mehrere Jahre Gastronomie-Erfahrung in einem Hockey- und Tennisverein gesammmelt hat, tritt seinen neuen Arbeitsplatz am Kuhweg an und investiert vorher in neues Mobiliar und eine neue Küche. Der Vorsitzende Hardy R. Voges ist überzeugt: Das Engagement wird von Dauer sein.

2013

In der Mitgliederversammlung am 14. März 2013 stellt der Vorstand Pläne zum Abriss der alten 2-Feld-Tennishalle und zum Neubau einer 3-Feld Tennishalle (Kosten rund 1,2 Mio Euro) vor. Von der Stadt Köln gibt es 600.000 Euro Zuschuss. Die alte Halle ist zum einen für den gestiegenen Bedarf zu klein und außerdem marode und Ineffizient. Der Vorschlag des Vorstands wird ohne Gegenstimme bei 19 Enthaltungen einstimmig angenommen. Außerdem beschließt die Mitgliederversammlung neue, höhere Beiträge ab 2014. So zahlt ein erwachsenes aktives Mitglied beispielsweise 520 Euro, ein Kind bis einschl. 11 Jahre 185 Euro.

Im Alter von 81 Jahren verstirbt am 8. Juli der frühere Vorsitzende und aktuelle Ehrenvorsitzende Peter H. Scharrenbroich nach kurzer schwerer Krankheit. 16 Jahre lang hat er die Geschicke des Klubs geleitet. In seiner Amtszeit wurde der erste Kunstrasenplatz des Vereins gebaut. Unvergessen auch die im Jahr 1995 fertiggestellte Sanierung des Klubhauses. Peter H Scharrenbroich lag auch nach seinem Ausscheiden der Klub sehr am Herzen und so verzichtete er großzüging auf die Rückzahlung eine Darlehens, das er dem KKHT zur Verfügung gestellt hatte. Die Familie bittet in der Todesanzeige, anstelle von Kranzspenden eine Spende zu Gunsten des KKHT zu leisten. Einige tausend Euro kommen so zusammen.

Newsletter35Um die Mitglieder besser zu informieren, geben Geschäftsführer Herbert Bohlscheid und David Lerch, neuer Leiter der Hockeyabteilung und damit Nachfolger von Michael Gaul, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, einen fast wöchentlich erscheinenden Newsletter heraus. Zunächst im html-Format, ab Herbst dann im aufwändigeren PDF-Format. Über 600 Mitglieder lesen den Newsletter regelmäßig.

Im Sommer findet erstmals auf der KKHT-Anlage die Deutsche Lacrossemeisterschaft statt. Das eigene Team ist bei der Qualifikation in Berlin zwar knapp gescheitert, denoch erweist sich die Lacrosseabteilung als toller Veranstalter.

Die Tennisherren schaffen im Sommer den Wiederaufstieg in die 1. Verbandsliga. In der Hallensaison 2013/14 spielen sie allerdings nur in der 1. Bezirksliga und schaffen den erhofften Aufstieg leider nicht.

Zur Hallensaison werden Torsten Bartel und Alexander Feustel als Trainerduo für die Herrenmannschaft verpflichtet, nachem der Vertrag mit Robert Willig nicht mehr verlängert wurde. Bei den Hockeydamen wird Maren Boyé neue Trainerin.

2014

Mit 1046 Mitgliedern geht der KKHT in das neue Jahr. Nie zuvor in der Vereinsgeschichte waren zum Jahresbeginn so viele Mitglieder im KKHT. Allerdings merkt Geschäftsführer Herbert Bohlscheid in dem als eBook gestalteten Newsletter an, dass sich gegenüber früheren Jahren doch einiges an der Bindung zwischen Mitgliedern und Verein geändert hat. Blieb man früher meist auch über die Zeit, in der man aktiv am Klubleben teilnehmen konnte, inaktives Klubmitglied, so ist in Zeiten von "Geiz ist geil" kaum noch eine Bindung zu spüren. Man sieht den Verein eher als Dienstleister und möchte möglichst nur für die tatsächlich in ANspruch genommene Leistung zahlen.

Im April wird die alte Tennishalle abgerissen und anschließend mit dem Bau einer neuen 3-Feld-Tennishalle begonnen. Der Start des Baubeginns hat sich um fast ein Jahr verzögert, bis endlich die NRW-Bank in die Finanzierung eingestiegen ist. Vorsitzender Hardy R. Voges macht die Bauleitung zur "Chefsache". Schatzmeisterin Renate Rettig hat zuvor kiloweise Papier mit Rentabilitätsberechnungen und Statistiken an die Sparkasse geliefert. Im Oktober ist die neue Halle fertig. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus und verfügt über modernste Technik (unter anderem elektronische Zugangskontrolle, Buchungsterminal im Klubhaus, moderne Heizung mit Fernwärme u.v.m.). Da die neue Halle über drei Tennisfelder verfügt, können nunmehr auch Verbandsspiele am Kuhweg stattfinden. Für die Zukunft der Tennisabteilung ist die neue Halle von enormer Bedeutung.

Die neue Tennishalle 2015

2015

Hockey: Aufstieg 1.BL Halle 2015

Im Januar haben es die Hockeyherren des KKHT Schwarz-Weiß geschafft: Ohne eine einzige Niederlage gelingt ihnen in der Hallensaison  2014/15 14 Jahre nach dem Abstieg im Dezember 2003 endlich der lang ersehnte Wiederaufstieg in die 1. Hallenhockey-Bundesliga. Entsprechend groß ist der Jubel bei den Trainern Alexander Feustel und Torsten Bartel, sowie den Fans. Jetzt gibt es endlich wieder Derbys gegen den Lokalrivalen Rot-Weiß Köln.

Am 13. März geht eine Aera zu Ende: Zum einen gibt es einen Wechsel im Vorstand, zum anderen geht Geschäftsführer Herbert Bohlscheid, der fast 40 Jahre lang die Verwaltung des KKHT leitete, in den Ruhestand. Ihm folgt Michael Klein nach. Der Vorstand erfährt auf den wesentlichen Positionen eine Neubesetzung. So kandidieren der bisherige Vorsitzende Hardy R. Voges, Schatzmeisterin Renate Rettig und Haus- und Platzwart Werner Heimich nicht mehr. Sie haben in den vergangenen Jahren den Verein nicht nur finanziell sondern auch sportlich auf eine solide Basis gestellt. Die Mitglieder danken den scheidenden Vorstandsmitgliedern und dem langjährigen Geschäftsführer mit "Standing Ovations". Hardy R. Voges wird darüber hinaus von der Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten gewählt. In die Amtszeit der scheidenden Vorstandsmitglieder fiel unter anderem auch der Bau einer neuen Tennishalle.

Künftig werden Florian M. Greiner als 1. Vorsitzender, Klaus Schmitz als 2. Vorsitzender und Stefan Schumacher als Schatzmeister den Vorstand gemäß §26 BGB führen. Haus- und Platzwart wird Moritz Funke. Neuer Leiter der Tennisabteilung wird Sebastian Dorfmüller, David Lerch (Leiter der Hockeyabteilung) und Christian Baum (Leiter der Lacrosseabteilung) werden wiedergewählt. Die Mitgliederversammlung beschließt nach längerer kontroverser Diskussion die Erhebung einer Umlage in Höhe von 20% des Jahresbeitrags für die Fianzierung diverser Investitionen. Insbesondere dient die Umlage der Restfinanzierung eines neuen Kunstrasen-Oberbelages, Reparatur des Klubhausdachs und des Umkleidebereichs im Klubhauskeller.

Mitte April wird der neue Kunstrasen in Betrieb genommen, genauer gesagt: der neue Kunstrasen-Oberbelag. Zur Einweihung findet ein Hockeyspiel der aktuellen 1.Herrenmannschaft gegen ein Allstar-Team mit bekannten früheren SWK-Hockeyspielern statt. Dabei zum Beispiel Jan Marco Montag, Wolfgang Hillmann, Jörg Scharrenbroich, Claus H.Lenz, Dirk Wellen und Thomas Quindern – um nur einige Spieler zu nennen. Das knapp 400.000 Euro teure Prtojekt wurde überwiegend durch Spenden (Parzellenkauf) finanziert, der Rest kommt durch eine Umlage zustande. Die Jugendmannschaften, die am fleißigsten Spenden akquiriert haben, werden auf einer Werbeplane am Kunstrasen "verewigt". Nur wenige Wochen später beantragt der Klub bei der Stadt Köln vorsorglich Zuschüsse zum Bau eines weiteren Kunstrasenplatzes an Stelle des bishericen Naturrasenplatzes, der überwiegend von der Lacrosseabteilung genutzt wird.

2016

Nachdem die Hockeyherren Anfang des Jahres in der Halle die Erstklassigkeit gesichert haben, gibt Torsten Bartel sein Traineramt bei der Bundesligamannschaft aus hauptberuflichen Gründen auf. Doch nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte der 1. Herren kommt er zur Hallensaison zurück, um das Trainerduo Alexander Feustel und Daniel Mayr zu unterstützen. Schock für die Hockeyabteilung: Ausnahmetalent und Eigengewächs Kai Aichinger wechselt zum Lokalrivalen Stadion "Rot-Weiß". Damentrainerin Maren Boyè hat sich aus der Babypause zurückgemeldet. Am 1. Mai 2016 schaffen die Lacrossedamen ungeschlagen die Meisterschaft in der Bundesliga West und qualifizieren sich ebenso wie die Herren für die Play Offs, doch der begehrte Meistertitel wird nicht erreicht.

Die Hockeyhalle erhält im Rahmen der Beseitigung von Mängeln, die der TÜV an den elektrischen Anlagen festgestellt hat, eine neuen hellere aber auch stromsparende Beleuchtung. Das Klubhaus erhält dank einer 86%igen Beihilfe ein neues Dach mit einer Dämmschicht. Außerdem wird im Oktober mit der Sanierung der Umkleideräume begonnen.

Aufwind auch in der Tennisabteilung. Hier spielen zum Beispiel in der Hallensaison die 1. Herren, 1. Damen und Herren30 in der Verbandsliga.

Geschäftsführer Michael Klein und der Geschäftsführende Vorstand des KKHT trennen sich in gegenseitigem Einvernehmen. Zur Überbrückung bis zur Verpflichtung von Sabine Gieron am 1. März (bisher RW Köln) wird Kleins Amtsvorgänger, Herbert Bohlscheid, noch einmal "reaktiviert".

2017

Newsletter in neuem DesignNachdem neben Kai Aichinger mit Alexander Voges und Lukas Katterbach weitere Leistungsträger den KKHT verlassen haben, schaffen die Hockeyherren den Klassenerhalt in der 1. Hallenbundesliga nicht. Am Saisonende hat die Mannschaft nur einen einzigen Punkt. Dafür sind die 1. Damen zum Jahresbeginn als Tabellenführer auf dem besten Weg aus der Oberliga in die Verbandsliga aufzusteigen.

Nach fünf Jahren guter Arbeit hat Gastronom Georg Ntagiantas, der bei den Mitgliedern überaus beliebt ist und während seines Wirkens zahlreiche große Veranstaltungen mit weit über 100 Gästen problemlos abgewickelt hat, seinen Vertrag gekündigt. Ende Februar übergibt er die Schlüssel für das Klubhaus seinem Nachfolger Dimitri.

Viele Jahre haben sie vergebens darum gekämpft, aus der Hallen-Oberliga in die Regionalliga aufzusteigen. Jetzt haben es die 1. Hockeydamen und ihre Trainerin Maren Boyé endlich geschafft: Im vorletzten Saisonspiel gewannen sie beim Aachener HC mit 4:1 und brachten damit Meisterschaft und Aufstieg ungeschlagen unter Dach und Fach.

2017 aufstieg damen

 

(Autor: Herbert Bohlscheid)