• Der KKHT steht für ein weltoffenes Köln

    Ein weltoffenes Köln

    Dafür steht der KKHT Schwarz-Weiß

  • Klubanlage

    Eine der schönsten Sportanlagen in Deutschland: Die KKHT Klubanlage

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    Erfolgreich

    Hockey im KKHT spielen

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    Auch Gäste können online Stunden buchen

  • Tennis spielen im Tennisparadies Schwarz-Weiß

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Die Jahre von

Die 1945 - 1995

Teil 1 (Von der Gründung bis 1944)Teil 2 (1945 - 1995) Teil 3 (1996 bis heute)


Wiederaufbau und

Tennisboom

1945-47 Wiederaufbau der Klubanlage in Selbsthilfe

Am 29.12.45 besichtigen die Herren Bühring, Marx, Dr. Nack und Steinkrüger die brachliegende Klubanlage und beschließen, zur Selbsthilfe zu schreiten. Hatte der Klub in 1939 etwa 250 Mitglieder gehabt, so sind es Anfang 1946 nur 61 Mitglieder, die sich wieder zurückmelden. Die Herren Funke-Kaiser und Dr. Nack übernehmen die vorläufige Leitung der Klubgeschäfte. Unter der Leitung der Herren Marx, Steinkrüger und Krämer bildet sich eine beispielhafte Aufbaugemeinschaft, die an Stelle eines Sporttrainings die Klubanlage notdürftig wieder herrichtet mit Schaufeln, Karren, viel Improvisation und vor allem mit ihrer Hände Arbeit. Auszug des Vorstandsprotokolls vom 19.9.46: „Licht und Wasser funktionieren nach monatelangen Mühen endlich, die Dienstwohnung des Platzmeisters ist soweit fertig; es fehlen noch die Türen, die für Ende September versprochen sind." Im Laufe des Jahres 1947 sind alle Tennisplätze wieder hergerichtet, so dass im Juli das erste Jugendturnier des Rheinbezirks und im September das erste Nachkriegsklubturnier ausgetragen werden - mit Lotte Ledschbor und Hans Hartges als Sieger.

Nach dem Krieg provisorisch wieder aufgebaut: Das KKHT-Klubhaus

1948

Auch die Hockeyabteilung kann den Spielbetrieb wieder in vollem Umfang aufnehmen, obwohl nur der Aschenplatz gut bespielbar ist.

1949

Aus den Ruinen ist neues Leben gewachsen. Das sportliche und gesellschaftliche Leben im Schwarz-Weiß, durch den Krieg jäh unterbrochen, bekommt starken Auftrieb. Der Klub hat inzwischen 352 Mitglieder. Im Mai 1949 wird den Klubmitgliedern der Entwurf für die zukünftige Gesamtgestaltung vorgelegt. Die Zahl der Tennisplätze soll von neun auf zwölf erhöht werden, dazu drei Hockeyplätze, eine Tennishalle und ein Schwimmbad. Ernst-Ludwig Nack leitet die Hockeyabteilung.
Hans Hartges, späterer langjähriger 1. Vorsitzender und derzeitiges Ehrenmitglied, hat die Leitung der Tennisabteilung übernommen. Robert Brückner widmet sich der Jugendförderung.

Hockeydamen nach dem Krieg

1950

Die Tennisabteilung hat wieder eine starke 1. Herrenmannschaft. Bei den Damen dominieren Frau Lotte Ledschbor und Frau Susi Nack. In Fritz Schlüter und Christian Wild stehen zwei gute Trainer zur Verfügung. Ab 1950 sind in den folgenden Jahren bei den offenen Turnieren in Rot-Weiß, Marienburg, Leverkusen, Düsseldorf, Essen, Trier u. a. stets Spieler von Schwarz-Weiß dabei und dies mit beachtlichen Erfolgen.

1951

Davispokal gegen Belgien auf der Rot-Weiß-Anlage, das bis heute größte Tennisereignis in Köln. Gottfried von Cramm gewinnt beide Einzelspiele und das Doppel mit Rolf Göpfert gegen Washer und Brichant. Schwarz-Weiß feiert ein brillantes Herbstfest in der Flora mit der hot-singenden Ami-Dame alias Claus Jansen und Männi Wiemann, dem bekannten Hundhammer-Abraxas Tänzer. Die Hockeyabteilung führt ein volles Programm an Klubkämpfen gegen alle namhaften westdeutschen Klubs durch.
Hans Gasten (sen.) hat die Leitung der Tennisabteilung übernommen. Er ist in den Folgejahren bis 1954 auf allen Plätzen dabei, wo immer auch die Schwarz-Weiß-Farben vertreten werden. Robert Brückner leitet die Hockeyabteilung mit besonderer Liebe für die Jugendförderung.

1952

Fritz Schlüter geht zu Grün-Weiß. Wir verlieren in ihm einen hervorragenden Tennistrainer, der seit 1936 mit Schwarz-Weiß verbunden war.

Plan, um die KKHT-Anlage auszubauen

1953

Der weitere Ausbau des Klubhauses beginnt nach dem vorgelegten Grundriss des Architekten Marcel Feiten. Zwei neue Tennisplätze werden in eigener Regie fertiggestellt. Die Verpflichtung von Ernst Buchholz als neuem Tennislehrer muss wieder rückgängig gemacht werden, damit er weiterhin dem Amateurtennis erhalten bleibt. Als neuer Trainer wird Addi Lämmken verpflichtet. Beim Jubiläums-Ostertumier von BTHV Bonn gewinnen Hans Flück und Helmut Laudahn das Herrendoppel gegen stärkste Konkurrenz, u.a. gegen Engelbert Koch/Ralph Schöpp. Ernst-Ludwig Nack, der am Jahresanfang die Leitung der Hockeyabteilung wieder übernommen hatte, wird zum Bundessportwart für Hockey berufen. Für ihn wird Heinz Marx Obmann der Hockeyabteilung. Bis 1955 leitet er das Hockeygeschehen im Schwarz-Weiß mit viel Idealismus und persönlichem Einsatz. Vielfache Unterstützung findet er bei Fritz und Edeltraud Geylenberg, beide langjährige Mannschaftsführer der traditionsreichen „Alte-Herren"-Mannschaft und Förderer der 1. Herren.

1954

Gisela Stelges, 17 Jahre jung, wird Deutsche Jugendmeisterin sowohl im Einzel als auch im Doppel. Auf dem Leverkusener Einladungsturnier zu Pfingsten gewinnen Flück/Laudahn das Herrendoppel im Endspiel gegen Baums/Raddant, nachdem sie in der Vorschlussrunde Mauritz/ Stuhldreier ausschalteten. Werner Hofmann löst Hans Gasten (sen.) in der Leitung der Tennisabteilung ab. Unsere 1. Damenhockeymannschaft wird Turniersieger beim Hallenhockeyturnier des Rheinbezirks in der Kölner Messehalle Ende Januar.

1955

Hans Esch übernimmt das Amt des Klubdirektors und die Leitung des Hockeytrainings. Die besten Läufer unseres Klubs gewinnen zum dritten Male und damit endgültig den Wanderpokal bei der traditionellen Ringstaffel in Köln. Der in 1953 begonnene Ausbau des Klubhauses schließt ab mit der Fertigstellung des großen Klubraumes. Jochem Brügelmann übernimmt die Leitung der Hockeyabteilung, ein wichtiger Meilenstein in der Schwarz-Weiß-Chronik. Im Jubiläumsjahr 1980 waren es 25 Jahre, in denen Jochem Brügelmann die Hockeyabteilung von Erfolg zu Erfolg geführt hat, mit echtem Idealismus, Aufwand der eigenen Freizeit, großzügigen Spenden und mit viel Liebe zum Hockeysport. Unvergessen seine freitäglichen Besuche mit Gärtner und Hausmeister auf der KKHT-Anlage, um "Deutschlands schönsten Naturrasen" zu überprüfen und - wenn es sein muss - selbst mit Hand anzulegen und Wildkräuter zu rupfen. Die Schwarz-Weißen wissen, was sie Jochem Brügelmann verdanken. Magda Zettl wird in die Hockeydamen-Nationalmannschaft berufen.

1956

Unsere 1. Herren-Hockeymannschaft wird Turniersieger des Hallenhockeyturniers in Barcelona vor großer Zuschauerkulisse. Sie gewinnt weitere stark besetzte Hallenturniere in Stuttgart, Berlin, Wiesbaden und Köln. Klaus Dieser spielt erstmals im Tor der Hockeynationalmannschaft, das vor dem Kriege schon von einem Schwarz-Weißen gehütet wurde, nämlich von Franz Paffenholz. Auch Dieter Krause gibt während des zur Brüsseler Weltausstellung durchgeführten Hockeyturniers sein Debüt in der Nationalmannschaft.

1957

In zahlreichen Klubkämpfen können zehn Hockeymannschaften eingesetzt werden. Damen, 1. Juniorinnen, 2. Juniorinnen, Mädchen, 1. Herren, 2. Herren, Alte Herren, Junioren, Jugend und Knaben. Im September gewinnt die Tennisabteilung den alljährlich ausgetragenen, traditionellen Fußballvergleichskampf gegen die Hockeyabteilung.

1958

Im Winter wird unter Fritz Nottbrock mittwochnachmittags Gymnastik betrieben und Korbball gespielt. Im Tennis setzt sich der Nachwuchs durch mit Jürgen Sobbe und Paul Schaub. Die 1. Tennismannschaft spielt bei den Medenspielen nochmals eine gute Rolle. Dr. Hans Pott übernimmt von Werner Hofmann die Leitung der Tennisabteilung. Hockeylehrer Hans Esch hat inzwischen starken Einfluss auf die Schwarz-Weiß-Jugend geübt, bei der Hockey immer beliebter wird. Sein Wegzug nach Wien wird sehr bedauert. Seine Erfolge waren offensichtlich und führten zu einer beachtlichen Spielstärke aller Mannschaften.

1959

Herr Hopfenheit löst Herrn Lämmke als Tennislehrer ab. Er führt wöchentlich ein Gemeinschaftstraining für die besonders talentierten Jugendlichen ein. Paul Schaub, 1957 noch 6ter der 1. Herrenmannschaft als Jugendlicher, jedoch im Klubturnier bereits Klubmeister, setzt seinen Siegeszug fort. Er bleibt bis 1964 klubbester Spieler und erringt auch außerhalb des Klubs eine Reihe von Turniersiegen. Herr Bender wird Klubdirektor.

1960

Frau Esser-Zettl übernimmt das Training der weiblichen Hockeyjugend. Dieter Krause wird in die Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele in Rom berufen, wie er auch in den Folgejahren bis 1966 vielfach als Nationalspieler eingesetzt wird. Als langjähriger Mannschaftsführer der 1. Herrenmannschaft hat er großen Anteil an der steigenden Leistungskurve der 1. Mannschaft. Während die 50er Jahre der Tennisabteilung wesentlichen Auftrieb und Höhepunkte brachten, dominiert in den 60er Jahren die Hockeyabteilung mit ihrer bemerkenswerten Breitenarbeit und einer überragenden 1. Herrenmannschaft. Herr Hildesheim übernimmt das Amt des Klubdirektors.

Werner Hofmann1961

Werner Hofmann übernimmt von Hans Pott die Tennis-Spielführung.

1962

Ernst-Ludwig Schiedges wird Leiter der Tennisabteilung. In der ersten Jahreshälfte ist Herr Philipps Klubdirektor, ihm folgt im Juni 1962 Herr Zahn als Klubdirektor.

1963

Herr Guhl übernimmt die Klubgeschäftsführung, die er bis zu seinem Ausscheiden Ende 1969 vorbildlich leitete. Als Tennistrainer war nach Herrn Hopfenheit 1961 Herr Füssenich verpflichtet worden, der wiederum in 1963 von Herrn Steinhauer abgelöst wird. Mit Beginn der Spielsaison 63/64 nimmt die 1. Herrenhockeymannschaft an Meisterschaftsspielen teil.

1964

Im April wird die Kegelbahn gründlich überholt und eine vollautomatische Kegelaufsetzmaschine installiert. Ende Oktober: Errichtung der Kunststoff-Lufttragehalle über Platz 2 und damit Beginn des Hallentennis im Schwarz-Weiß.

1965

Überholung der Tennisplätze 9 und 10. Durchsetzung der Vollkonzession für die Klubökonomie. Reise der 1. Hockeymannschaft mit Anhang nach Rom.

1966

In der Saison 66/67 wird die 1. Hockeymannschaft Gruppensieger in der westdeutschen Oberliga, verliert dann aber das Endspiel um die westdeutsche Meisterschaft gegen Rot-Weiß Köln mit 0:1. Gegenüber der steigenden Leistungskurve der Hockeyabteilung ist die sportliche Bilanz der Tennisabteilung recht mager in diesen 60er Jahren. Zweifellos sind der Hockeysport und die Erfolge der 1. Herrenhockeymannschaft anziehender auf unsere Jugend. Viele Talente aus den eigenen Reihen haben sich in diesen Jahren für Hockey entschieden. Sie gingen der Tennisabteilung verloren. Hockey-Jugendwart ist in dieser Zeit Karl Eckhardt, der auch das Jugendtraining (heute leider undenkbar) ehrenamtlich leitet.

1967

Zu den Tennisverbandsspielen werden immerhin bis zu 13 Mannschaften pro Saison gemeldet. Bis zu den oberen Spielklassen ist für die 1. Herren vorerst noch ein weiter Weg. Die 1. Damenmannschaft hält ihre Position in der 2. Klasse noch am besten, scheiterte allerdings bisher beim Kampf um den Aufstieg in die oberste Klasse. Nach schnellem Wechsel verschiedener Ökonome übernimmt Ehepaar Schulte im Herbst die Ökonomie.

1968

Im Endspiel um die Deutsche Feldhockeymeisterschaft in Rüsselsheim verliert Schwarz-Weiß gegen den Rüsselsheimer Ruderklub mit 1:4. Herr Hamacher wird als neuer Tennistrainer verpflichtet, nachdem Herr Steinhauer aus Gesundheitsgründen ausscheiden musste.

1969

Die Hockeymannschaft des KKHT-Schwarz-Weiß wird Deutscher Vizemeister. Auch das zweite Endspiel um den Deutschen Meistertitel im Feldhockey auf der Schwarz-Weiß-Anlage bei strahlendem Sommerwetter geht gegen den Sport-Club Frankfurt 1880 mit 1:2 etwas unglücklich verloren. Vom 24. Juli bis 16. August 23-tägige Reise – 15 Spieler und 12 Begleiter – unter der Leitung von Jochem Brügelmann nach Südafrika und Rhodesien, ein unvergessenes Erlebnis für alle Beteiligten.

1970

Nach 6-jähriger Tätigkeit scheidet unser Klubdirektor Herr Guhl in den längstverdienten Ruhestand und übergibt sein Amt Herrn Roger Lamon. Herr Guhl hat in diesen Jahren für den Klub wertvolle Arbeit geleistet. Die ihn gekannt haben, werden ihn nicht vergessen. Im Hallenhockey zweite westdeutsche Meisterschaft durch einen Sieg über Rot-Weiß Köln mit 5:4. Die Bundesliga für Feldhockey wird gegründet. Unsere "Erste" ist seit Gründung der Bundesliga (bis auf ein Jahr in der 2. Bundesliga) ununterbrochen dabei. Der unvergessene Hans Hartges wird 1. Vorsitzender des KKHT und löst damit Hans Gasten (Vorsitz 1963-1970) ab.

1971

Aufstieg der 1. Tennisherrenmannschaft in die 1. Verbandsklasse. Klaus Dieser übernimmt die Leitung der Tennisabteilung, die von Ernst-Ludwig Schiedges seit 1962 mit viel Idealismus und Engagement trotz seiner starken beruflichen Inanspruchnahme geführt wurde. Für den zum Saisonende ausgeschiedenen Herrn Hamacher kommt Anfang November Herr Günter Hopfenheit, der als junger Tennislehrer bereits von 1959-1960 in unserem Klub tätig war.

1972

Durch den Tod von Herrn Roger Lamon, der lange Jahre Klubmitglied war und den alten Mitgliedern noch in bester Erinnerung sein wird, übernimmt Herr Lange vorübergehend das Amt des Klubdirektors, bis im Herbst d. J. Herr Liesen die Geschäftsführung bekommt.
Michael Krause, "Goldjunge" in München: Bei den Olympischen Spielen schießt er das entscheidende Tor gegen Pakistan. Später einmal wird er das Amt des DHB-Präsidenten innehaben.

1973

Fertigstellung der klubeigenen Sporthalle mit einem Hockeyplatz und 2 Tennisplätzen in Rekordzeit, allerdings wird damals auf Wärmedämmung leider kaum Wert gelegt, was sich in der Folgezeit bei steigenden Heizkosten rächen wird.. Reise der 1. Hockeymannschaft mit Anhang durch die südamerikanischen Länder und auf die Insel Trinidad.

1974

1. Tennis-Herrenmannschaft schafft den Aufstieg in die Oberliga. Der Hockey-Aschenplatz wird in einen 3. Rasenplatz umgewandelt. Auf dem B-Platz wird eine Flutlichtanlage installiert.

1975

Eduard Leutgen übernimmt die Leitung der Tennisabteilung. Der bisherige Obmann, Klaus Dieser, wird Obmann der Tennisjugend. Neuer hauptamtlicher Tennistrainer wird Detlef van Burgeler, heute in Hamburg als Tennistrainer tätig.



19761976 gewinnt der KKHT die Deutsche Feldhockeymeisterschaft

Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Klubs: Schwarz-Weiß wird am 30. Mai 1976 „Deutscher Feldhockeymeister" (Bild oben) nachdem sie die Stuttgarter Kickers mit 3:1 vor 2500 Zuschauern besiegt haben! Zur siegreichen Mannschaft gehören die Herren Dr. Schiedges, Gaul, Hildebrand, Hans Montag, Hagen, Hillmann, M. Krause, Copus, Finke, Gajek, Jochen Montag. Coach war Wolfgang Bochow. Mit dem flinken Rechtsaußen Martin Copus, wurde erstmalig ein Engländer deutscher Meister. Herr und Frau Schulte übergeben die Ökonomie nach 9jähriger Tätigkeit für den Klub und übersiedeln nach Ründerroth. Das besondere Merkmal von Herrn Schulte: Er war immer da im Klub, in seinem Schwarz-Weiß. Reiner Hupert leitet das Training der Tennisjugend. Die 1. Herren-Tennismannschaft geht Anfang 1976 auseinander. Der Vorstand hatte beschlossen, keine finanziellen Zuwendungen aus dem Klubetat an Spieler zu genehmigen. Der Versuch, einen Förderkreis zu bilden, schlug fehl. Der Tennisobmann fördert und verstärkt nun die Breitenarbeit in der Tennisabteilung u.a. durch Turnier-Veranstaltungen für Tennisspieler und -spielerinnen. Er setzt sich für eine stärkere Förderung der Tennisjugendarbeit ein, um dadurch Nachwuchs für die Medenspielmannschaften aus den eigenen Reihen zu gewinnen. Erfolge stellen sich bereits im gleichen Jahr ein. Unter Führung des Tennisjugendwart Klaus Dieser werden Junioren- und Juniorinnenmannschaften Gruppensieger im Rheinbezirk. Silke Welter wird „Rheinbezirksmeisterin" in ihrer Klasse und Ralph Berlowitz verliert erst im Endspiel um die Rheinbezirks-Meisterschaft.

1977

Schwarz-Weiß „Deutscher Vizemeister im Hallenhockey". Teilnahme am Europapokalturnier der Landesmeister über Pfingsten in London. Hermann Liesen, seit 1972 Klubdirektor, scheidet am 31.7.77 aus. Während seiner Tätigkeit für den Klub gingen wichtige bauliche Maßnahmen über die Bühne, wobei er seine ganze Tatkraft einsetzte. Nachfolger wird Herbert Bohlscheid, der bereits seit März beim KKHT tätig ist. Tennisobmann Eduard Leutgen führt ein neues Tennisplatzbelegungssystem ein. Das System gestattet einen schnellen Überblick wo und wann der nächste Platz belegt werden kann. Mogeleien werden damit weitgehend vermieden. Silke Welter wird, 14 Jahre jung, Klubmeisterin im Damen-Einzel A, Damen-Doppelmeisterin mit Bettina Baader und gewinnt mit Frank Dieser auch noch die Mixed-Klubmeisterschaft. Fred Metze wird wegen seiner Verdienste um den Klub zum Ehrenmitglied ernannt. Mit der goldenen Klubnadel wurde er bereits nach Fertigstellung der Hockey- und Tennishalle ausgezeichnet.

1978

Dritte Weltreise der Hockeyabteilung mit 39 Personen nach Fernost, u. a. nach Japan und Hongkong. Eine neue Tennisübungswand (mit Parabolkrümmung) wird auf Initiative von Fred Metze erstellt. Wilhelm Heitbrink wird neuer Trainer der 1. Hockey-Herrenmannschaft. 19. August: Verabschiedung der langjährigen erfolgreichen Stammspieler der 1. Herren-Hockeymannschaft Michael Krause und Karl-Ludwig Schiedges im Kreise ehemaliger Mitspieler und vieler alter Schwarz-Weißer. Michael Krause, bereits mit 14 Jahren in der Mannschaft, 10 Jahre Mannschaftsführer von 1965 - 1975 war als fairer Sportsmann stets Vorbild für die Mannschaft und für den Jugendnachwuchs. Mit der Teilnahme an drei olympischen Spielen, in Mexico, München und Montreal und 82 Länderspielen, war er der bisher erfolgreichste Hockeyspieler von Schwarz-Weiß. Krönender Erfolg seiner Hockeylaufbahn waren sein „Goldener Schuss" 1972 zum 1:0-Sieg gegen Pakistan und damit die Erringung der Goldmedaille für die Bundesrepublik bei der Olympiade in München. Dr. Karl-Ludwig Schiedges spielte 15 Jahre ununterbrochen in Halle und Feld, in der 1. Herrenmannschaft. Von 1968 bis 1971 war er außerdem Torwart in der Studenten-Nationalmannschaft.

1979

Begnadeter Tennis- und Hockeyspieler Ralph BerlowitzRalph Berlowitz wird mit 13 Jahren Tennis-Klubmeister der Herren A(!). Schwarz-Weiß ist wieder in der Endrunde um die Deutsche Hallenhockeymeisterschaft und wird diesmal Vierter. In diesem Jubiläumsjahr hat diese Mannschaft erstmalig nach hervorragenden Leistungen in der Qualifikation auf Verbandsebene (Rheinbezirks- und Westdeutscher Meister) die Möglichkeit, an Deutschen Meisterschaften teilzunehmen. Nach Siegen über den Hanauer THC (3:2) und den Bremer HC (6:2) und einer Niederlage gegen den späteren Meister Bad Reichenhall (2:6) wird die Endrunde erreicht. Das wichtige Halbfinalspiel gegen den Braunschweiger THC geht trotz einer 2:0-Führung noch 4:6 verloren. Am Schluss jedoch sind nach dem 7:4-Sieg über den Berliner HC und mit dem damit erreichten 3. Platz alle Beteiligten sehr zufrieden. Selbstverständlich sind sich auch alle Beteiligten darüber einig, in der neuen Feldsaison und den kommenden Jahren erneut zu versuchen, Deutscher Meister zu werden. Neben den Erfolgen der 1. Mannschaft entwickelten sich in den 70er Jahren allerdings erfreulich erfolgreich auch die übrigen Erwachsenen-Hockeymannschaften des KKHT Schwarz-Weiß.

1980

Der KKHT-Schwarz-Weiß feiert sein 60jähriges Bestehen. Alle Mitglieder und zahlreiche Freunde aus der ganzen Bundesrepublik feiern mit. 1980 präsentiert sich die Damen-Hockeymannschaft als eine junge, aufstrebende Truppe. Wolfgang Hillmann als Coach vermittelt durch konsequentes, allwöchentliches Training die erforderliche Technik.
Nach Ablauf der ersten Saisonhälfte 1979/80 erreicht die Mannschaft den ersten Platz in der 1. Verbandsliga Gruppe A. Stammspielerinnen sind: Inge Medenus, Helga Gohr, Ucki Dillenburg, Gaby Schweikert, Andrea Simokat, Sabine Schönmetzler, Andrea van Loon, Astrid Welter, Doris Gohr, Gaby Gluckert, Vera Schweikert und Christa Erdmann als Mannschaftsführerin. Von 1970 bis 1980 verdoppelt sich die Mitgliederzahl. Die Anzahl der Tennis-und Hockeyplätze ist dadurch nicht mehr ausreichend. So werden fünf zusätzliche Tennisplätze (hinter der Sporthalle) angelegt. Der Hockey-Aschenplatz wird in einen Rasenplatz umgewandelt; der Hockey-B-Platz erhält eine Flutlichtanlage, die Tennishalle einen neuen Bodenbelag. Väter lernen Hockeyspiel bei den Knaben C. Das erfolgreiche Abschneiden der Knaben, sie erreichen bei der Rheinbezirksmeisterschaft den dritten Platz, veranlasst deren Väter, auch einmal zum Hockey-Stock zu greifen. Unter Anleitung von Cheftrainer Wolfgang Hillmann werden sie zur Freude zahlreicher Zuschauer in die Hockey-Grundschule eingeführt.

1981

Die Klubanlage wird weiter verschönert. Der Weg zu den Hockeyplätzen wird am M-Platz vorbei mit Basaltplatten belegt Geplant ist die Anlage einer Terrasse neben den fünf neuen Tennisplätzen, acht Tennisplätze erhalten eine elektronisch gesteuerte Beregnungsanlage, eine neue Bestuhlung verschönert die Terrasse vor dem Klubhaus. Dr. jur Wilhelm DahmannDr. Wilhelm Dahmann (Bild) , Ehrenmitglied unseres Klubs, feiert sein 90stes Lebensjahr. Fast 300 Gäste erweisen dem Jubilar ihre Referenz. Herr Dr. Dahmann hat sich in nunmehr 58 Jahren Mitgliedschaft vielfach um den Klub verdient gemacht. Die 1. Herren-Hockeymannschaft erreicht als Tabellenerster der Gruppe Nord wieder einmal die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft im Hallenhockey. Leider aber auch bereits im Halbfinale das Aus gegen RK Rüsselsheim. Die 1. Damenmannschaft schafft im letzten Hockey-Meisterschaftsspiel in der Halle die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga. Starke Gegner und knappe Ergebnisse verhinderen diesmal noch den Aufstieg. Unsere Hockeyjugend, Jugend B und Knaben A II und B erreichen gute Ergebnisse bei den Rheinbezirksmeisterschaften. Zu einem 1. Platz reicht es leider nicht, aber der Spieleifer lässt für die nächsten Jahre hoffen. Ehrenmitglied Fred Metze erhält im Rahmen einer Feierstunde aus der Hand des Bezirksvorstehers Mathias Nießen die Sport-Ehrenurkunde der Stadt Köln für die Verdienste, die er sich um die Verschönerung und Erweiterung der KKHT-Klubanlage erworben hat. Die Mitgliederversammlung verabschiedet eine neue Jugendordnung. Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre können sich in Zukunft selbst verwalten, d.h., sie wählen ihre Vertreter im Vorstand (Jugendwarte Hockey und Tennis) auf einer Jugendversammlung selbst.
Der KKHT-Schwarz-Weiß erleidet einen herben Verlust. Jochem Brügelmann, unser langjähriges Mitglied und seit 25 Jahren hochverdienter Hockeyobmann verstirbt im Alter von 57 Jahren. Schwarz-Weiß verliert einen treuen Freund, dessen nie ermüdende Aktivität nicht zu ersetzen ist. Jochem Brügelmann war ein Meilenstein in der Geschichte des KKHT Schwarz-Weiß. Zu seinen Ehren und Gedenken wird unsere Hockeyhalle, an deren Entstehen er großen Anteil hatte, mit seinem Namen benannt. Die 1. Herrenmannschaft erreicht wieder das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im Feldhockey in Frankenthal.
Durch unglückliche Umstände und Fehlentscheidungen unterliegt man im Spiel gegen den amtierenden Meister TG Frankenthal. Die 1. Damen-Hockeymannschaft spielt in der Saison 1981/82 in der Regionalliga Gruppe West. Die Hockeyjugend B scheitert knapp in der Deutschen-Meisterschaftsvorrunde. Im Tennis-Klubturnier wird Folke Lanius im Damen-Einzel A Klubmeisterin. Ralph Berlowitz gewinnt bereits zum drittenmal die Klubmeisterschaft im Herren-Einzel A, womit der Wanderpokal in seinen Besitz übergeht. Folke Lanius wird auch Bezirksmeisterin von Köln in der B-Klasse. Hans Hartges, 1. Vorsitzender, der an der Entwicklung des Klubs in den letzten 30 Jahren und insbesondere während der letzten 8 Jahre hervorragenden Anteil gehabt hat wird 70 Jahre jung! Er kann auf eine erfolgreiche Arbeit für den Klub und auf eine ebenso erfolgreiche sportliche Laufbahn zurückblicken. Er war und ist stets ein vorbildlicher Sportsmann für die Jugend.

1982

Zum Hockeyobmann wird als Nachfolger von Jochem Brügelmann auf der Mitgliederversammlung Jost Finke gewählt. Auf der Jugendversammlung wird Gisela Berlowitz als Jugendwartin Tennis gewählt. Die 1. Herren-Hockeymannschaft wird wieder einmal Deutscher Vizemeister im Endspiel gegen TG Frankenthal. Hans Montag erhält bei der Siegerehrung als bester Spieler der Endrunde die silberne Hockeykugel. Die Hockey-Knaben C-Mannschaft unseres Klubs wird Westdeutscher Meister. Trainer Joachim Hürter und Betreuer Eberhard Warweg hatten an diesem Erfolg mit ihrer Arbeit großen Anteil. Die 1. Tennis-Herrenmannschaft kann die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Hallentennis-Sonderklasse nicht erreichen. Hans Flück, langjähriges Vorstandsmitglied wird 60 Jahre jung. Er blickt auf eine sehr erfolgreiche sportliche Laufbahn und erfolgreiche Arbeit für den Klub zurück. Wieder einmal gibt es einen Wechsel in der Ökonomie. Herr und Frau Schattschneider lösen Herrn Reimann ab. Damit neue Mitglieder im Klub schnell heimisch werden, führen Manuela Knuf und Giovanna Weitz eine Betreuung neuer Mitglieder ein. Im Rahmen eines Kennenlern-Abends stellen sie den Klub vor, helfen bei der Suche nach Tennispartnern und auch bei anderen Problemen und veranstalten für sie ein kleines Turnier. Diese Arbeit findet viel Beifall bei allen Mitgliedern.

Der Tennisverband Mittelrhein führt eine Doppelmannschaftsmeisterschaft im Damentennis ein. Für unseren Klub spielen mit viel Kampfgeist, Begeisterung und Erfolg die Damen Heidkamp, Dumm, Richter, Gassen, Eschbach, Metzen, Wabner, Scharrenbroich und Schweikert. Unter Leitung des gerade neu gewählten Hockey-Obmanns Jost Finke reist die 1. Hockey-Herrenmannschaft nach Australien, um dort an mehreren Turnieren teilzunehmen. Nach wechselnden Turniererfolgen erfolgt die Rückreise über Singnapore. Die Reise ist für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis.

Die Jugend B-Hockeymannschaft nimmt mit Trainer Wolfgang Hillmann und Betreuer Johannes Demmer an der DHB-Endrunde teil. Leider wird nur der 3. Platz erreicht.

Ralph Berlowitz wird wieder Tennis-Klubmeister in der Herrenklasse A, Karin Zimmermann Klubmeisterin in der Damen-Tennisklasse A. Die II. Tennis-Seniorenmannschaft schafft den Aufstieg in eine höhere Klasse. Unter ihrem „Captain" Karl Beier erreichen nach harten Kämpfen die Herren Berlowitz, Chafii, Britz, Dieser, Kuchenbuch, Leutgen, van Loon, Recker, Steinfeld, Dr. Vogt und Welter das Ziel. Unter Führung der Tennis-Jugendwartin Gisela Berlowitz ist die Schwarz--Weiß-Tennisjugend mit sieben Mannschaften an den Verbandsspielen überwiegend mit guten Ergebnissen beteiligt. Ralph Berlowitz wird bei den Deutschen Jugendmeisterschaften TVM-Jugendmeister. Bei den Bezirksmeisterschaften Herren B gewinnt Jörg Scharrenbroich nach hartem Kampf im Endspiel die Vizemeisterschaft.

Fred Metze sorgt auch in diesem Jahr wieder für zahlreiche Verbesserungen im Klubhaus. Dr. Dieter Krause wird mit der Sporturkunde der Stadt Köln ausgezeichnet. Mit der kleinen Sportplakette der Stadt Köln werden die 1. Hockeyherrenmannschaft aufgrund ihres Vizemeistertitels bei der Hallenmeisterschaft, Ralph Berlowitz für seine Tenniserfolge, sowie Dirk Wellen, Frank Dieser und Joachim Hürter für die Teilnahme an der EM 81 ausgezeichnet.

650 Hockey- und Tennisspieler von Blau-Weiß Köln, Rot-Weiß Köln, Schwarz-Weiß Köln und MSC Köln erleben den „Ball der Vier" im festlich dekorierten Ballsaal des Hotels Interconti. Unser Mitglied Eberhard Kuchenbuch hat maßgeblichen Anteil an der Organisation dieser gelungenen und beliebten Veranstaltung.

1983

Hans Hartges wird 1. VorsitzenderDie 2. Hockeyda­menmann­schaft schafft den Aufstieg in die 1. Verbandsliga. Das Ehren­mitglied und langjähriger verdienstvoller 1. Vorsitzende, Hans Gasten, ist nach langer Krankheit verstorben. Sein unermüdliches, erfolgreiches Wirken für den Klub in vielen Jahren wird uns in Erinnerung bleiben. Wechsel im Vorstand: Neuer 1. Vorsitzender ist Peter H. Scharrenbroich (Bild unten), 2. Vorsitzender ist Eduard Leutgen, Schatzmeister: Dr. Dieter Krause, Hockeyobmann: Udo Wedewart, Tennisobmann: Hans Gasten (jun), Haus-und Platzwart: Manfred Metze, Hockeyjugendwart: Wolfgang Hillmann, Komm. Tennisjugendwart: Dr. Walter Franken. Hans Hartges und 1. Vorsitzender Peter H. Scharrenbroich löst Hans Hartges abHans Flück werden mit Dank und Beifall für ihre in vielen Jahren geleistete hervorragende Arbeit für den Klub von der Mitgliederversammlung verabschiedet.

1984

Zum erstenmal in der Klubgeschichte gelingt es einer 1. Herren-Tennismannschaft des KKHT Schwarz-Weiß den Tennis-Verbandspokal zu gewinnen. Für den Klub spielten: Ali Görec, Frank Dieser, und das Doppel Ralph Berlowitz / Markus Trompertz. Der 1. Vorsitzende Peter H. Scharrenbroich hat die Idee, eine Tennis-Reisemannschaft zu gründen und organisiert auch gleich eine erste Reise nach Bregenz zum Tennisclub Bregenz. 18 SW-Mitglieder treten diese Reise mit einem kleinen Bus an. Sie haben an diesem unvergesslichen Erlebnis viel Freude.

Immer wieder findet das Schwarz-Weiß-Schleifchenturnier an den Pfingsttagen eines jeden Jahres viel Interesse und Begeisterung. An diesem Turnier können alle Tennisspieler des Klubs teilnehmen. Infolgedessen ist die Zahl der Teilnehmer sehr hoch. Der Sinn des Turniers ist u.a. sich untereinander besser kennenzulernen und neue Tennisbekanntschaften zu schließen.

Schwarz-Weiß stellt wiederum seine Klubanlage für die Mittelrheinmeisterschaften der Jugend und für die Bezirksmeisterschaften der Herren B zur Verfügung. Für unsere Mitglieder immer wieder eine Freude, gutes Tennis zu sehen. Klubmeister werden bei den Damen Einzel A: Folke Lanius, bei den Herren A: Frank Dieser.

Nach zwölf Jahren hat der KKHT-Schwarz-Weiß wieder einen Olympia-Medaillengewinner. Joachim Hürter wird mit seiner Hockeymannschaft Olympischer Silbermedaillengewinner 1984.

Vorbildliche Jugendarbeit im Hockeybereich leisten wieder Jugendwart Wolfgang Hillmann, Dr. Demmer, Helga Gohr und Uwe Kunau. Stefan Richartz wird mit 15 Jahren als jüngster Nationalspieler in die Jugendnationalmannschaft des Deutschen Hockeybundes aufgenommen.

Eine schöne Tradition ist schon seit Jahren die jährliche Nikolausfeier für die jüngsten Mitglieder des Klubs, an der auch erwachsene Mitglieder gerne teilnehmen, um die Freude der Kleinen mitzuerleben. Hoffentlich finden sich noch viele Jahre Mitglieder, die bereit sind diese schöne Feier zu organisieren.

1985

Die Klubhaustheke wird zur Freude der Mitglieder neu gestaltet und verlängert. Die 1. Damenhockeymannschaft erreicht ihr Saisonziel für die Hallenrunde, den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Nun hat der Klub auch eine 4. Herrenhockeymannschaft, die an Punktspielen teilnehmen wird. Das Besondere an dieser Mannschaft ist, dass es sich fast ausnahmslos um eingefleischte Tennisspieler handelt, die nunmehr auch den Hockeyschläger schwingen wollen.

Leider nehmen Sachbeschädigungen im Klubhaus zu. Alle Mitglieder sind aufgefordert, Verursacher sofort zu melden.

Der 2. Herren-Tennismannschaft gelingt der Aufstieg in die 2. Verbandsklasse. Die 1. Tennisdamenmannschaft verpatzt den Klassenerhalt. Giovanna Weitz und Manuela Knuf organisieren und veranstalten einen Informationsabend und ein Kennenlern-Turnier für neue Mitglieder. Zwei überregionale Tennisveranstaltungen werden in diesem Jahr auf der KKHT-Anlage durchgeführt: der Goofy-Cup und die Henner-Henkel und Cilly-Außem-Spiele. TVM-Vorsitzender Dr. Bodo Jost dankt dem Klubvorstand für die Überlassung der Anlage und die Organisation. Die 1. Herren-Hockeymannschaft unternimmt eine Reise durch die USA und Mexico.

Mathias Krause wird Weltmeister mit der DHB-Juniorennationalmannschaft in Kanada. Die Jochem Brügelmann-Hockeyhalle erhält einen neuen Hallenboden. In Anwesenheit prominenter Ehrengäste, wie dem Leiter des Sport-und Bäderamtes der Stadt Köln, Werner Gerhards und dem Bezirksbürger­meister Matthias Nießen wird der neue Bodenbelag anlässlich eines Hockeyspiels zwischen der SWK-1. Herrenmannschaft und dem amtierenden Hallenmeister Limburger HC eingeweiht. Die 2. Damenhockeymannschaft des Klubs wird in diesem Jahr erste ihrer Gruppe und steigt in die Oberliga auf. Im Klubturnier werden Klubmeister bzw. Klubmeisterin: Damen-Einzel A: Petra Schweikert, Herren-Einzel A: Frank Dieser.

Hockey-Jugendwart Wolfgang Hillmann1986

Zwei langjährige Klubmitglieder, Dr. Erich Möllenhoff und Georg Friedrich werden 85 Jahre jung. Beide Herren waren immer, und sind es noch, sportlich sehr aktiv. Herr Dr. Erich Möllenhoff war in den 50er Jahren mehrere Jahre als 2. Vorsitzender im Klub tätig. Der 2. Vorsitzende Eduard Leutgen und Geschäftsführer Herbert Bohlscheid gratulieren den Geburtstagskindern, die diesen Anlass auf unserer Kegelbahn feiern, im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder und überreichen mit besten Wünschen für weitere Jahre Blumen. Die 1. Tennisherren sind wieder Spitzenklasse. Sie schaffen den Aufstieg in die höchste Winterrundenklasse.

Vorsitzender Claus H. LenzFührungswechsel in der Hockeyabteilung. Claus Lenz löst Udo Wedewart als Hockeyobmann ab. Udo Wedewart kann aus beruflichen Gründen dieses sehr arbeitsintensive Vorstandsressort nicht mehr wahrnehmen. Auch der Trainer der 1. Damenhockeymannschaft und der Jugend-A-Mannschaft, Wolfgang Hillmann, legt sein Amt nieder. Er übernimmt das Amt des Trainers für die 1. Herrenmannschaft beim RTHC Leverkusen. Nachfolgerin für den Jugendbereich bei Schwarz-Weiß Köln wird Helga Gohr.

1987

Der Klub muss Abschied nehmen von seinem langjährigen Mitglied, Herrn Georg Bühring, der am 26. Januar 1987 verstirbt. Georg Bühring, der in seiner 60jährigen Mitgliedschaft u.a. als Schatzmeister, dem Klub hervorragende Dienste leistete, wird unvergessen bleiben.

Giovanna Weitz wird von der Jugendversammlung als neue Jugenwartin Tennis gewählt. Dr. Robert Weitz wird in der Mitgliederversammlung als neuer Tennisobmann gewählt, nachdem Bernhard Wolf aus beruflichen Gründen sein Amt abgeben muss. Hockey-Jugendwartin wird Frau Helga Eichel (geborene Gohr). Die 1. Herren-Tennismannschaft spielt jetzt wieder in der Oberliga. Den Aufstieg in eine höhere Klasse erreichen auch die Juniorinnen, die 2. Damenmannschaft und die 2. Herrenmannschaft. Tennis im KKHT ist Spitze! Unser Klub ist Ausrichter der Bezirksmeisterschaften der Tennis-Senioren A. 32 Senioren aus Verbands- und Oberligamannschaften von 15 Tennisklubs kämpfen drei Tage um die Meisterschaft.

Hockeyspieler Joachim HürterMit großem Aufgebot beteiligen sich Hockeyspieler des KKHT Schwarz-Weiß an den Deutschen Tennismeisterschaften der Hockeyspieler in Berlin mit Ralph Berlowitz, Dieter Baumgartner, Alexander Friedrichs, Claus Müller, Frank Dicks und Jörg Scharrenbroich. Ralph Berlowitz gewinnt das Endspiel gegen Karsten Keller in zwei Sätzen. Im Doppel siegt er mit Jörg Scharrenbroich gegen Scheller/Mees. Neuer Hockeyobmann ist Klaus Steinhauer, als Nachfolger von Claus Lenz, der wegen seiner beruflichen Ausbildung pausieren muss.

Eine gemischte Schwarz-Weiß Damen/ Herren-Tennismann­schaft reist nach Luzern zu einem Freundschaftsturnier.

Erstmals fordert die Hockeyabteilung die Errichtung eines Kunstrasens für die zukunfts-orientierte Entwicklung der Hockeymannschaften. Prager Hockeyjugend beim KKHT Schwarz-Weiß: Nachdem die KKHT-Jugend B-Mannschaft im letzten Jahr Hockeyvereine in Prag besuchte, findet in diesem Jahr der Gegenbesuch zweier tschechicher Jugendnationalmannschaften bei uns statt. Das Thema "Bau eines Kunstrasens" führt zu heftigen Diskussionen der Mitglieder. Der Vorstand beschließt, für dieses Aufgabengebiet einen Ausschuss einzusetzen. Dieser hat den Auftrag, alle erforderlichen Entscheidungsvoraussetzungen zu prüfen.

Klubmeister im Herren-Einzel A wird einmal mehr Ralph Berlowitz, Klubmeisterin bei den Damen A wird Bettina Baader. Der neu gegründeten Tennis-Jungseniorenmannschaft gelingt auf Anhieb der Aufstieg in die 2. Verbandsklasse.

Joachim Hürter, 75facher Hockey-Nationalspieler verläßt Schwarz-Weiß und wechselt zum Ortsrivalen Rot-Weiß.

1988

Auf Vorschlag des Vorstandes zeichnet die Mitgliederversammlung Hans Hartges mit der Ehrenmitgliedschaft des KKHT Schwarz-Weiß aus. Hans Hartges war viele Jahre in etlichen Vorstandsfunktionen erfolgreich für den Klub tätig. Besondere Verdienste erwarb er sich in seiner letzten langjährigen Funktion als 1. Vorsitzender. Die Mitglieder bedanken sich für seine Arbeit mit dieser Auszeichnung.

Die 1. Tennis-Seniorenmannschaft schafft den Aufstieg in die 2. Verbandsklasse mit Günter Hafeneger, Dr. Klaus Renz, Dieter Sprawe, Dr. Christof Schlaegel, Otello Bighini und Rudi Bleich. Tennis-Jugendwartin Giovanna Weitz veranstaltet auf unserer Anlage ein großes TVM-offenes Jugendturnier. 168 Jugendliche aus 30 Vereinen nehmen an diesem Turnier teil. Der erste Bürger der Stadt Köln, Oberbürgermeister Norbert Burger, nimmt höchstpersönlich am Schlusstag die Siegerehrung vor und überreicht Pokale und Medaillen. Die Tennis-Reisemannschaft, die vor einiger Zeit schon mit einem Bregenzer Tennisklub Turniere in Bregenz und in Köln ausgetragen hat, nimmt durch Vermittlung unseres Mitgliedes Herbert Klein inzwischen zu einem weiteren Tennisklub aus Baden-Baden Verbindung auf. Diesmal sind die Baden-Badener bei herrlichem Sonnenwetter in Köln zu Gast. Im nächsten Jahr ist der KKHT dann wieder in Baden-Baden. Im Tennis-Klubturnier siegen dieses Jahr bei den Herren Klasse A: Frank Dieser, bei den Damen Klasse A: Barbara Lorenz.

1989

Wieder einmal gibt es einen Wechsel in der Ökonomie. Der wievielte nun schon in den letzten Jahren? Zur Begrüßungsfeier im Januar wünschen die Vorstandsmitglieder Peter H. Scharrenbroich, Eduard Leutgen und Manfred Metze dem neuen Pächter Nico Puzzo viel Erfolg.

Die 1. Herren-Tennismannschaft wird Gruppensieger in der Halle und steigt damit in die Sonderklasse auf. Die 1. Hockeyherrenmannschaft sichert sich in der Hallensaison 1988/89 den Klassenerhalt.

Kunstrasen: Wolfgang Hillmann, Trainer der 1. Hockeyherrenmannschaft und langjähriger Jugendwart, macht Druck. Er macht darauf aufmerksam, dass internationales Hockey und auch nationales Spitzenhockey in Zukunft nur noch auf Kunstrasen möglich ist. Über die Finanzierung durch die Vereine machen sich der Verband und der DHB offensichtlich wenig Gedanken.

Die 1. Tennisherren erreicht den Aufstieg in die Oberliga. Spielertrainer Ali Görec bedankt sich bei den SW-Fans: "Das Publikum war unser siebter Mann." Tennis-Klubmeister wird im Herren Einzel A: Ralph Berlowitz, im Damen Einzel A: Kirsten Thiel.

1990

Der KKHT Schwarz-Weiß wird 70 Jahre alt! Wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in diesem Jahr, wird die geplante Jubiläumsfeier auf das 75. Jubiläum im Jahre 1995 verschoben. Kunstrasen: Vorstand und Mitgliederversammlung sind sich einig, Bauaufträge dürfen erst dann vergeben werden, wenn die Finanzierung klar ist, d.h. wenn Spenden und Zuschussmittel vollständig vorhanden sind.

Ali Görec, langjähriger beliebter und erfolgreicher Tennistrainer, verlässt den Klub. Er geht in die Türkei, seine Heimat, zurück. Seine Abschiedsparty wird zu einem großen Fest, bei dem keiner seiner vielen Freunde fehlt. Fehlen wird dem Klub jedoch Ali Görec. Nachfolger wird der Australier Ted McTaminey.

Sensationelle Überraschung: Die 1.Tennis-Herrenmannschaft steigt in die Regionalliga auf. An dieser Leistung sind beteiligt die Spieler: Ralph Berlowitz, Jose Großpietsch, Markus Trompertz, Frank Dieser, Rob van Oppen, Uwe Schneppe, Andre Kuckelkorn und Stephan Böhse mit ihrem neuen Trainer Ted Mc Taminey. Die 1. Herren-Hockeymannschaft schafft in der Hallensaison 1989/90 in letzter Sekunde den Klassenerhalt in der Bundesliga. Der KKHT hat wieder einen neuen Gastronomiepächter: Ennio Merenda.

Haus- und Platzwart Manfred Metze und Vorsitzender Hans Hartges

1991

Manfred Metze (Bild oben mit Ehrenmitglied Hans Hartges), seit rund zwanzig Jahren im Vorstand Haus- und Platzwart, legt sein Amt nieder. Der Klub hat Fred Metze viel zu verdanken. Unter seiner Regie hat sich das Erscheinungbild des Klubs entscheidend verändert. Zu erinnern ist vor allen Dingen an den Neubau der Hockey- und Tennishalle, an die Erweiterung der Tennisanlage, den Klubhausanbau, die Errichtung einer Tennisübungswand und zahlreiche andere Verbesserungen und Verschönerungen der Klubanlage.
Manfred Metze, bereits Ehrenmitglied des Klubs, hat sich mit seiner Arbeit selbst ein Denkmal gesetzt. Sein Nachfolger wird Wolfgang Piwetzki, der nun die geplanten Sanierungsmaßnahmen organisieren und durchführen wird. Bestätigt für die Vorstandsposition Tennisobmann wird Michael Brandenburger, für Hockeyjugendwart Wolfgang Hillmann. Am 29. Juni 1991 wird der neue Kunstrasen anlässlich eines Empfangs im Klubhaus mit Ehrengästen, u.a. Bürgermeister Harry Blum, Leiter des Sport- und Bäderamtes Werner Gerhards, Stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses Klaus Ulonska, Vertreter des Stadtsportbundes Köln und der Bezirksvertretung Nippes, Sponsoren, Spendern, und vielen anderen Gästen feierlich eingeweiht. Abends gibt es ein tolles Sommerfest mit großem Feuerwerk. Die Feld-hockeybundesligaspiele werden ab jetzt auf Kunstrasen gespielt. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des KKHT Schwarz-Weiß! Die Schwarz-Weiß Mädchenmannschaft A qualifiziert sich für die Deutsche Hockeymeisterschaft 1991. Großen Anteil an diesem Meisterstück hat Trainerin Birgitta Franken. Die 1. Damen-Hockeymannschaft kann ihren Aufstieg in die Regionalliga feiern.

Klubmeisterin im Tennis Damen-Einzel A wird Ulrike Laschet, im Herren-Einzel A Jose Großpietsch. Die 1. Tennis-Herrenmannschaft des KKHT Schwarz-Weiß kann sich, wie erwartet, nicht in der Tennis-Regionalliga halten. Das Team von Ted Mc Taminey verliert alle Begegnungen gegen wesentlich stärkere Gegner. Dennoch: Das SWK-Team hat sich hervorragend geschlagen, aber gegen bezahlte Profis bei den gegnerischen Mannschaften hatte man keine Chancen. Begeisterte Schwarz-Weiß-Zuschauer erleben dennoch aufregende Kämpfe.

Heino Knuf, seit vielen Jahren erfolgreicher Trainer von Jugend- Damen- und Herrenmannschaften im KKHT Schwarz-Weiß, wird vom Deutschen Hockeybund als Coach für die Damen-Nationalmannschaft und als Honorartrainer für den weiblichen Nachwuchsbereich verpflichtet.

1992

Alle freuen sich, der Verbleib der 1. Herren-Hockeymannschaft in der Hallen-Bundesliga kann so gerade erhalten werden. Aber so ein bisschen ist wohl doch z.Z. der Wurm drin in dieser Mannschaft. Man hofft auf bessere Zeiten und Ergebnisse. Das Verhalten einiger Mitglieder im Klub stört immer öfter ein verträgliches Zusammenleben. Vorstandsmitglieder müssen häufig vermittelnd einschreiten. Beunruhigend ist auch eine erhebliche Zahl von Austritten. Der Vorstand bemüht sich verstärkt um die Werbung neuer Mitglieder. Die 1. Tennisherrenmannschaft kann sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga wieder sehr gut in der Oberliga behaupten.

Große Trauer in der Hockeyabteilung. Die 1. Hockey-Herrenmannschaft steigt in der Feldsaison aus der Bundesliga ab. Folge: Acht Spieler der Hockeybundesligamannschaft verlassen den Klub. Analysen, was falsch gemacht wurde, sind notwendig. Friedel Stupp löst den bisherigen Trainer der 1. Hockeyherren, Wolfgang Hillmann, ab. Eine phantastische Feldsaison hat die 1. Hockey-Damenmannschaft in diesem Jahr. Als Tabellenführer der Regionalliga West qualifiziert sie sich für die Bundesliga-Aufstiegsrunde in Hamburg. Das große Ziel, Erreichen der Damen-Bundesliga, wird leider nicht geschafft. Das Schwarz-Weiß-Team scheidet im Halbfinale aus. Dennoch war die Qualifikation für das Aufstiegsturnier eine beachtliche Leistung. Schwarz-Weiß verstärkt die Zusammenarbeit Schule und Verein. Dabei wird der Kunstrasen zum Klassenzimmer. Hockeyjugendwart Wolfgang Hillmann startet ein neues Projekt mit dem Ziel, möglichst viele Talente in den Grundschulen dem Hockeysport zuzuführen. Dieses Projekt findet bei Schülern, Schulen und städtischen Institutionen viel Beifall.

1993

Unter dem Stichwort „Projekt '95" finden sich Hockeyfreunde zusammen, um einen Neuaufbau der 1. Hockey-Herrenmannschaft zu unterstützen. Michael Krause, langjähriger erfolgreicher Hok-keyspieler der 1. Herrenmannschaft des KKHT Schwarz-Weiß wird Präsident des Deutschen Hockeybundes. Michael Krause blickt auf eine ungewöhnlich glanzvolle sportliche Karriere im Hockeysport zurück. Im Verlaufe von 82 Länderspielteilnahmen, war er bei drei Olympischen Spielen dabei, davon einmal als Olympiasieger 1972. Er wurde Feldhockey-Europameister 1970 in Brüssel und gehörte bei den Weltmeisterschaften 1973 und 1975 dem DHB-Team an. Der Klub muss sich fristlos von seinem gerade erst seit ein paar Monaten tätigem Ökonom trennen. Damit die Mitglieder nicht auf dem Trockenen sitzen, übernimmt das Ehepaar Brigitte und Frank Dieser vorübergehend die gastronomische Betreuung der Schwarz-Weißen.

Die 1. Hockey-Herrenmannschaft arbeitet sich langsam aber stetig wieder aus dem Tal heraus. Die 2. Hockeydamen schafft den Aufstieg in die Hallen-Oberliga. Schwarz-Weiß veranstaltete mit der Deutschen Meisterschaft der weiblichen Hockeyjugend ein Hockeyfest in Köln. Ab Mai hat der Klub mit Herrn und Frau Negrea wieder ein neues Gastronomie-Ehepaar, das dann auch eine ganze Reihe von Jahren dem KKHT erhalten bleibt.

Die Stadt Köln will auf dem Gelände vor der Klubanlage einen Omnibusbahnhof bauen. Der vom Vorstand eingelegte Einspruch wird abgelehnt. Zugesagt wird jedoch, dass die Interessen des Klubs berücksichtigt werden. Der 2. Vorsitzende, Eduard Leutgen, stellt sich bei der Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl. Er gibt sein Amt nach 18 Jahren Vorstandsarbeit als Tennisobmann, Sprecher des Beirats und 10 Jahre 2. Vorsitzender auf. Nachfolger wird Klaus Steinhauer. Nachfolger für Klaus Steinhauer als Hockeyobmann wird Claus Lenz.

Die Mitgliederversammlung beschließt eine Sanierungsumlage für die im nächsten Jahr geplante umfangreiche Sanierung des Klubhauses. Es gibt nun einen Sportshop im KKHT. Zu bewundern ist die Arbeit der vielen Helfer im Klub, deren Namen kaum jemand kennt, die als Betreuer, Organisatoren, Fahrer oder in anderen Funktionen ihre Freizeit opfern, damit der Sportbetrieb im KKHT Schwarz-Weiß reibungslos funktioniert. Ohne sie wäre vieles im Klub nicht möglich.

1994

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen die Mitglieder eine komplette Sanierung des Klubhauses für rund 1 Million DMark. Mit den Bauarbeiten wird im November begonnen. Vorsitzender Peter H. Scharrenbroich ist zuversichtlich, dass rechtzeitig zum Jubiläum 1995 alles fertiggestellt ist. Zum zweiten Mal findet die Kölner Tennis- und Hockey-Gala in der Kölner "Nobelherberge" Maritim statt. Als Veranstalter zeichnen neben Schwarz-Weiß Köln der Marienburger SC und das Hotel Maritim verantwortlich. Leider bleibt der Zuspruch der Mitglieder hinter den Erwartungen zurück, so dass diese Veranstaltung mit einem Minus abgeschlossen wird. Mit erheblicher Verspätung wird die Klubmeisterschaft der Herren entschieden: Allerheiligen besiegt Frank Dieser Marc Dominik.

Die Mädchen-A-Mannschaft nimmt an der deutschen Hockey-Jugendmeisterschaft in Hamburg teil. Ein schöner Erfolg, der Jugendwart Wolfgang Hillmann und seine Jugendarbeit bestätigt.

1995

Die umfangreiche Sanierung und Modernisierung des Klubhauses ist abgeschlossen: Die Gastronomie-Wohnung wurde in den nördlichen Teil des Gebäudes zu Gunsten eines großen Klubhaus-Entrees und einer breiten Kellertreppe zu den Umkleideräumen verlegt. Dafür musste auch die Kegelbahn geopfert werden. Die geplanten Baukosten werden aufgrund unvorhergesehener Probleme deutlich überzogen.

Pfingsten feiert der Klub sein 75-jähriges Bestehen mit einem großen Hockey-Turnier, der Deutschen Tennis-Jugendmeisterschaft (AK III und AK IV), einem tollen Fest in der Flora und einem weiteren Fest mit einem "Riesenfeuerwerk" im Klub. Vor den Feierlichkeiten wird das KKHT-Logo einer kleinen kosmetischen Operation unterzogen: Zwar bleibt der Kreis mit den diagonalen schwarz-weißen Streifen, jedoch wir der Text im Kreisrand des Logos von "KKHT 1920" in "KKHT Schwarz-Weiß 1920 Köln" geändert.

Die 1. Tennisherrenmannschaft steigt nach einer Niederlage im letzten Saisonspiel aus der Oberliga wieder in die 1. Verbandsliga ab. HockeyTrainer Friedel Stupp wirft das Handtuch, weil er die Mannschaft nicht mehr ausreichend motivieren kann. Als Interimscoach fungiert Hockeyobmann Thomas Quinders.

Zuvor war bei der Mitgliederversammlung im Frühjahr Jörg Weidenhöfer als Nachfolger für den amtsmüden 2. Vorsitzenden Klaus Steinhauer gewählt worden. Neuer Hockeyobmann und damit Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Claus H. Lenz wurde Thomas Quinders.

Der Bau des geplanten Busbahngofs wird gegen den Willen des KKHT, der Bezirksvertreter und vieler Busfahrer von der Stadt Köln beschlossen.

Die "Vierte" Hockeyherrenmannschaft gewinnt bei der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Dritten Herrenmannschaften in Berlin den Titel und den begehrten Wimpel. Es soll nicht der letzte Erfolg dieser Mannschaft sein.

(Autoren bis hierher: Eduard Leutgen und Herbert Bohlscheid)

Die im vergangenen Jahr beschlossene große Sanierung des Klubhauses wird pünktlich zum Jubiläumsfest abgeschlossen. Im Rahmen der Sanierung gibt es einige wesentliche Änderungen bei der Aufteilung der Räumlichkeiten: Die Kegelbahn fällt einer großen Treppe zu den Umkleideräumen zum Opfer, die Gastronomiewohnung wird in den nördlichen Teil des Klubhauses verlegt. Das Sekretariat wird neu aufgeteilt und erhält einen Zugang von außen. Neu ist auch ein Besprechungsraum. Bei den Sanierungsmaßnahmen wird im Keller eine Kasette der Grundsteinlegung un den 30er-Jahren gefunden.


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