• hockey

    Hockey

    der tolle Mannschaftsport

Einmal Grinsen Für Gold

EM-Sieg 2015: Kai AichingerDer Bundesligaspieler Kai Aichinger hat schon viele Spiele und Turniere erlebt, aber die U-18 Europameisterschaften im Juli waren ohne Frage das Karrierehighlight bisher. Mit dem deutschen Nachwuchs hat der Kölner Gold geholt. Sein Weg dahin unterscheidet ihn aber trotzdem von seinen Mitspielern.

Am Samstag den 25. Juli war es soweit. Das Finale zwischen Deutschland und Holland versprach einen echten Showdown zum Ende des Turniers in Santander – Nordspanien. Am Ende war das Spiel alles andere als spannend: Die DHB-Junioren fegten die Niederländer mit 7:1 vom Platz. Mittendrin: Kai Aichinger, das Schwarz-Weiße Eigengewächs – auf einmal mit einer Goldmedaille um den Hals. Sechs Monate zuvor war das noch undenkbar, Aichinger hatte bereits den Sommerurlaub gebucht. Anfang des Jahres erfuhr der damals noch 17-Jährige, dass man vorerst nicht mehr mit ihm in der U-18 plane.

Gut aber, dass der DHB Spieler wie Aichinger nicht vollends fallen ließ, sondern ihnen regelmäßig die Chance gab, sich wieder zu präsentieren. Eben genau durch solche Perspektivmaßnahmen machte Aichinger wieder auf sich aufmerksam: „Zum Glück habe ich die Möglichkeit dieser Perspektivmaßnahmen genutzt und bin dann wirklich auf den letzten Drücker ins Team für die EM gekommen.“ In Nordspanien hat die Junioren-Elite dann auch gleich beste Bedingungen vorgefunden. Mit einem Lachen verrät Aichinger: „Das waren super Vorraussetzungen. Natürlich auch gutes Wetter – fast schon Urlaubswetter“.

Ganz so viel Urlaub gab es dann aber während des einwöchigen Turniers doch nicht, schließlich hatte sich das Team einiges vorgenommen: „Wir wussten sicherlich, dass wir eine der stärksten Mannschaften waren und hatten uns auch den Titel zum Ziel gesetzt, aber da steckt natürlich trotzdem jede Menge Arbeit dahinter.“ Die Arbeit machte sich dann aber auch bezahlt. Fünf Spiele, fünf Siege und in nur einem einzigen Spiel schoss das Team von Trainer André Henning weniger als sieben (!) Tore, in der Gruppenphase nämlich konnten die Niederländer das Spiel spannend halten (3:2). Eine makellose Bilanz und ein wahrer Durchmarsch. Kai Aichingers Rolle im Team stellte sich als etwas komplizierter heraus. Im Schwarz Weiß als offensiv-denkender Mittelfeldspieler bekannt, war genau diese Position besonders stark umkämpft, sodass der junge Mann mit der Rückennummer 19 als Außenverteidiger auflief. „Natürlich war das eine Umstellung, aber weil beim DHB die Außenverteidiger besonders offensiv interpretiert werden, konnte ich auch viele Angriffe mitgestalten“, so Aichinger. Gepaart mit vielen Einsatzzeiten schlägt sich das dann auch in einigen Torvorbereitungen nieder.

Mit Ende des Turniers ist die U-18 Karriere von Kai Aichinger jedenfalls endgültig beendet – schlicht aus Altersgründen. Die nächste Nachwuchsmannschaft wäre die U-21. „Mein Ziel ist es jetzt natürlich, mal eine Einladung zu einem Lehrgang zu bekommen“, erzählt Aichinger selbstbewusst. Der Blick ist also nach vorne gerichtet, auch weil der Titel aus Spanien so langsam im Kopf angekommen ist: „Ich habe locker zwei Wochen gebraucht, um das zu realisieren. Es ist einfach was richtig Besonderes.“ Für gute Laune sorgt der Erfolg aber natürlich trotzdem weiter: „Wenn ich daran zurückdenke, habe ich ein großes Grinsen im Gesicht.“ (Dorian Aust)


 

Elternhockey:

„Dribbelminnas“ spielten Gegner schwindelig

Elternhockey im KKHT macht SpaßAm Samstag, den 15.08.2015 fand der 1. EHO Cup Cologne im Elternhockey bei uns auf der Anlage statt. Sieben Mannschaften hatten sich angemeldet, um gemeinsam auf der Anlage des KKHT Schwarz-Weiß dem Hockeysport zu frönen. Neben den bekannten Größen aus der Rhein-Erft-Spielrunde, den MSC Ältern, den Rouge Blanc und Gazelle Gladbach, hatten sich die Düsselschlenzer vom DSD und die Dribbelminnas aus Bergisch Gladbach zu diesem Event angemeldet.

Die schwarz-weiße Heim-Mannschaft Black Jeck startete diesmal mit mit zwei Teams. Gespielt wurde auf dem Halbfeld mit jeweils mindestens zwei Frauen, drei Männern und einem Torwart nach den gängigen Elternhockeyregeln. In insgesamt zwanzig Begegnungen spielten alle Teams in sechs Spielen jeweils zweimal zwölf Minuten gegeneinander, so dass jede Mannschaft auf eine Spielzeit von fast zweieinhalb Stunden kam. Sieger wurde die Mannschaft mit den meisten erspielten Punkten.

2015 Elternhockey2Die Teams waren in ihrer Spielstärke sehr ausgeglichen und der Umgang auf dem Spielfeld war sehr fair und harmonisch. Wer gerade kein Spiel hatte, konnte sich am eigens für das Turnier organisierten Versorgungsbuffet und bei Wirt Georg verköstigen oder am Spielfeldrand ein wenig über den Hockeysport fachsimpeln. Am Ende siegten die Dribbelminnas mit sechzehn erreichten Punkten und großem Abstand vor unserer 2. Black Jeck Mannschaft mit elf Punkten.

Im Anschluss an die Siegerehrung folgte ein griechischer Abend auf der Klubterrasse bei Gyros und griechischen Köstlichkeiten. Bis Mitternacht wurde trotz Gewitterguss ordentlich gefeiert, so dass der Turniertag einen runden Abschluss fand. Sowohl Teilnehmer als auch Ausrichter waren sich einig, dass dies ein wiederholenswerter Event ist und im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder stattfinden wird. (MB)

 
Elternhockey:

Training: freitags 20:30-22:00 h
Schnuppern: möglich
Kosten: siehe Beitragsordnung
Infos: Dr. Alfred Boele

Interview:

„Es ist nie zu spät, anzufangen“

Frage: Beim 1. EHO-Cup am vergangenen Wochenende konnte SW Köln sogar mit zwei Elternhockey-Teams teilnehmen. Das zarte Pflänzchen Elterhockey hat sich in den vergangenen Jahren ganz schön entwickelt?
Manfred Bachmann (Mit-Organisator des 1. EHO Cup): Ja, es ist toll, wir haben mittlerweile 26 Eltern im Verteiler und spielen regelmäßig mit durchschnittlich vierzehn Spielern Freitags beim Training. Beim Eho Cup Cologne vergangenes Wochenende konnten wir mit zwei Mannschaften antreten, da es ein Kleinfeldturnier mit fünf Feldspielern und einem Torwart war. Mit unserem Team spielen wir auch auf dem Großfeld erfolgreich im Rhein-Erft-Cup mit und fahren auch auf einige Turniere während der Saison. Es hat sich eine tolle gemsichte Gruppe zusammengefunden, die sich immer über Zuwachs freut.

Frage: Wahrscheinlich gibt es bei vielen Eltern der Hockeykinder immer noch eine Hemmschwelle, sich der ihnen meist ungewohnten Sportart zu nähern.
Bachmann: Am Spielfeldrand sieht es recht kompliziert aus, den Ball mit dem Schläger über den Platz zu führen. Doch wer es einmal probiert hat, merkt schnell, dass das Spiel kein Hexenwerk ist. Im Gegenteil, in recht kurzer Zeit haben alle Spieler bei uns dank der Anleitung durch unseren Trainer ein Stadium erreicht, bei dem es Spaß und Laune macht, gemeinsam miteinander zu spielen.

Frage: Gerade weil die meisten Elternhockeyspieler noch nie einen Hockeyschläger geschwungen haben, ist ein Training sicher besonders wichtig?
Bachmann: Es ist sehr hilfreich, dass unser Trainer in jeder Trainingseinheit zunächst mit individuellen Übungen, angepasst auf die untschiedlichen Spiellevel, an unserr Technik, der Sicherheit im Umgang mit dem „Stock“ und zum Schluss dem Spiel arbeitet. Wir haben dadurch in der letzten Zeit alle enorme Entwicklungen gemacht und freuen uns die ganze Woche auf das Training am Freitag. Insgesamt sind wir von 20.30 Uhr bis ungefähr 22.00 Uhr auf dem Platz und dann zur 3. Halbzeit im Klubhaus.

Frage: Hockey ist kein billiger Sport und Elternhockey sicher auch nicht?
Bachmann: Viele Eltern haben ihre Kinder im Verein und können nach dem Schnuppern durch ein Upgrade auf eine Familienkarte am Elternhockey teilnehmen. Die Investitionen in die Ausrüstung sind zunächst überschauber. Wir haben für die ersten Versuche ausreichend Schläger am Platz, so dass zunächst nur Sportsachen und Schuhe für den Kunstrasen zum Schnuppern erforderlich sind. Das Elternhockey ist im übrigens auch für Erwachsene geeignet, die in ihrer Jugend diesen Sport nicht erlernt haben und nun Interesse daran haben. Es ist eigentlich nie zu spät, damit anzufangen.

7. Pfingstturnier bei SW Köln

Pfingstturnier 2015

Das 7. Pfingstturnier bei SW Köln hat begonnen. Die Wetterprognosen sind günstig, so dass einem tollen Verlauf nichts im Wege steht. Wir werden das Event mit einer Fotogalerie begleiten, bei der ein mehrfaches Update jeden Tag vorgesehen ist.

Zur Galerie


 

Der Kahlenberger HTC kommt zum Nachholspiel

Am Sonntag, dem 19. April 2015 findet um 13 Uhr das Nachholspiel zwischen dem KKHT Schwarz-Weiß und dem Kahlenberger HTC in der 2. Herren-Bundesliga statt. Das Spiel war im vergangenen Jahr in der Hinrunde einem überschwemmten Hockeyplatz zum Opfer gefallen.

Knaben B waren die erfolgreichsten Kunstrasenbauer

Die mit Abstand erfolgtreichsten Kunstrasenbauer waren im Mannschaftswettbewerb zum symbolischen Verkauf von Kunstrasenparzellen die B-Knaben, aber auch die anderen Teams steuerten eine ganze Menge zum Gelingen und zur Vollfinanzierung des Kunstrasenplatzes bei. Die fleißigsten Teams durften sich auf einem Banner verewigen und erhalten einen Event-Tag in einer Wasserski-Anlage. Bei den Erwachsenen waren die 1. Herren das erfolgreichste Team.

Banner mit den erfolgreichsten Teams des Mannschaftswettbewerbs


 

Erste Bahn des neuen Belags ist verlegtNeuer Kunstrasen für Schwarz-Weiß

Zugegeben: Um auf dem Kunstrasenfeld auch wirklich ein Match austragen zu können, ist es noch etwas früh, weil erst eine Bahn des neuen, leuchtenden Grüns verlegt ist. Aber immerhin: Der Anfang ist gemacht, die Mittelbahn liegt an ihrem Platz. Derweil die Mitarbeiter der Firma Polytan fleißig werkeln, kommt unerwarteter Widerstand gegen das Projekt: Die Klemmschienen des alten Platzes wehren sich gegen ihre Entfernung und klammern sich fest mit alten verrosteten Schrauben. Das aktuelle Drainagesystem ist veraltet. Um ein neugebräuchliches einbauen zu können, hätte man auch die Tragschicht entfernen müssen, was dann richtig ins Geld gegangen wäre. So bleibt also den Polytan-Leuten keine Alternative, als Gewalt gegen Sachen (sprich: Rostschrauben) anzuwenden. Und wenn man genau hinhört, kann man immer wieder den leise gefluchten Satz vernehmen "Wer nicht hören will, muss fühlen". Langer Rede kurzer Sinn: Es geht trotz einiger unvorhergesehener Probleme munter weiter.

Weitergehen soll aber auch die Spendenaktion für den Kura – trotz der auf der Mitgliederversammlung beschlossenen Umlage. Vorsitzender Florian Greiner: "Wir wollen noch einmal richtig Gas geben, denn jeder Euro, der hier gespendet wird, dient mit dazu, auch die anderen Baustellen des Klubs anzugehen."

Der neue Teppich wird angeliefert

Der neue Kunstrasenbelag wird angeliefert

Die Der Anstoß kann schon gemacht werden...

Der Anstoß ist schon möglich: Die Mittellinie ist ausgerollt. (Fotos: HBo)

Jubel bei den Hockeyherren

Hockeyherren aufgestiegen

Vorzeitig haben die KKHT-Herren die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Gruppe West ohne Niederlage geschafft und damit vorzeitig den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga geschafft! Schon am vergangenen Samstag war das Team des Trainerduos Bartel / Feustel nach einem 6:5-Erfolg beim Bonner THV "durch". Bei der Heimpartie einen Tag später vor restlos ausverkaufter Halle am Kuhweg setzt die Mannschaft mit einem 11:2-Erfolg gegen des DSD Düsseldorf noch eins drauf.