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Der Vorstand informiert

Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender Peter H. Scharrenbroich verstorben

Der frühere 1. Vorsitzende leitete 16 Jahre lang den KKHT Schwarz-Weiß

Dass es gesundheitlich nicht gut um Peter H. Scharrenbroich stand (auch wenn er bis vor einigen Wochen noch regelmäßig in  den Klub kam), war sicher vielen Mitgliedern des KKHT Schwarz-Weiß bekannt, gleichwohl erschüttert die Nachricht vom Tod des langjährigen Klubvorsitzenden am 8. Juli 2013. Immerhin stand Peter H. Scharrenbroich 16 Jahre lang "seinem" Schwarz-Weiß vor, bis er 1999 auf eigenen Wunsch ausschied und bei der Mitgliederversammlung am 18. März das aufwändige Ehrenamt in jüngere Hände legte. 

In seine Amtszeit fielen eine ganze Reihe von Maßnahmen und Entscheidungen, die den Klub nach vorne brachten. Erinnert sei an dieser Stelle an die Organisation und Durchführung diverser Hockey-Halbfinale und -finale unter Beteiligung der eigenen Herrenmannschaft auf der Sportanlage am Kuhweg, die Neuverlegung eines Schwingbodens in der Hockeyhalle, der Bau eines Kunstrasenplatzes, die Organisation des Jubiläumsfestes im Jahr 1995 und - nicht zu vergessen - die im gleichen Jahr fertiggestellte Sanierung des Klubhauses.
Titel der Sonderausgabe des KlubmagazinsDer amtierende 1. Vorsitzende, Hardy R. Voges, würdigte Peter H. Scharrenbroich anlässlich dessen Ausscheiden aus dem Amt in einer eigens aus diesem Anlass herausgegebenen Sonderausgabe des Klubmagazins (siehe Repro rechts): "In vorbildlicher Weise, engagiert – und immer mehr als verlangt – haben Sie Ihre Rolle im Verein neben allen beruflichen und privaten Erfordernissen stets "par excellence" ausgefüllt. Ihre starke Persönlichkeit wurde von allen Klubmitgliedern sehr geschätzt".
Dies war sicher auch der Grund dafür, dass die Mitgliederversammlung ihn gleich bei seinem Ausscheiden einstimmig und ohne Enthaltung spontan zum Ehrenmitglied wählte. Wenige Jahre später kam dann die neu geschaffene Ehrung des Ehrenvorsitzenden hinzu, was ihm ermöglichte, an den Vorstandssitzungen seines Vereins teilzunehmen, wobei er sich allerdings zurücknahm und sich nicht ins Tagesgeschäft einmischt.. "Lass die jungen Leute ruhig mal machen", war seine Devise.
Peter H. Scharrenbroich wurde am 3. August 1931 in Köln geboren. Dem KKHT Schwarz-Weiß gehörte er seit dem 1. Oktober 1948 bis zu seinem Tod an, also fast 65 Jahre. Seine Ehefrau Gisela lernte er 1954 im Klub kennen, die Hochzeit, der eine Tochter (Petra) und ein Sohn (Jörg) entstammten, fand 1961 statt. Peter H, Scharrenbroich spielte selbst aktiv (und gut) Tennis, war darüber hinaus lange Jahre Präsident eines der Kegelklubs, die regelmäßig die alte Kegelbahn im Keller des Klubhauses nutzten. Ende der 70er-Jahre wurde er in den damaligen Klubausschuss gewählt, als dessen Sprecher er auch schon regelmäßig an den Vorstandssitzungen teilnahm, bis er sich 1983 auf Bitten seines Amtsvorgängers Hans Hartges bereit erklärte, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren.
"Der KKHT hat Peter H. Scharrenbroich viel zu verdanken", würdigt Hardy R. Voges das Wirken des Verstorbenen. "Dazu zählen 65 Jahre bedingungslose Treue zu seinem Verein, 20 Jahre ehrenamtliches Engagement, aber auch viele Sach- und Geldspenden, die er dem Klub immer wieder zukommen ließ, wenn es irgendwo einmal "klemmte".

Peter H. Scharrenbroich hat einen bedeutsamen Platz in der Vereinshistorie erlangt. Die Klubmitglieder haben ihm viel zu verdanken – er wird unvergessen bleiben.
Unser tiefempfundenes Beileid gilt den Angehörigen, vor allen Dingen Ehefra Gisela Scharrenbroich und den Kindern Petra Brandenburger und Jörg Scharrenbroich, Schwiegersohn Michael Brandenburger sowie den Enkeln Marc, Sven und Jan-Philipp.

Die Beisetzung findet am Montag, dem 15. Juli 2013 um 12 Uhr auf dem Melatenfriedhof statt.

Peter H. Scharrenbroich bei der Planung des Klubhausumbaus mit dem damaligen Leiter des Sportamtes Werner Gerhards

So kennen ihn seine Mitstreiter: Peter H. Scharrenbroich als "Macher", der für seinen Verein viele Projekte plante und durchführte. Unser Foto links zeigt ihn 1993 mit dem damaligen Leiter des Sportamtes, Werner Gerhards, beim Studium der Pläne für