Herren 30 schaffen vorzeitig den Klassenerhalt

Jubel bei den Herren30 des KKHT: Die Mannschaft um Kapitän Sebastian Schreiber hat vorzeitig mit zwei extrem wichtigen Siegen den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga perfekt gemacht. Vor zwei Wochen gab es einen absolut überzeugenden 9:0-Sieg beim Tabellenletzten TC Kurhaus Aachen. Timo Schretzmair, Sven Winterschladen, Sebastian Schreiber, Thomas Laugwitz, Daniel Grewe und Roland Hens ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen – fast alle Matches waren eine klare Angelegenheit in zwei Sätzen.

Frank GänshirtAber damit noch nicht genug: Auch das vor einigen Wochen wegen Regens beim Stand von 3:3 nach den Einzeln abgebrochene Duell mit dem TC Wiehltal konnten die Kölner für sich entscheidend – auch ohne ihren Doppelspezialisten Klaus Paleit. Das erste Doppel Frank Gänshirt (Foto rechts) / Thomas Laugwitz hatten gegen die beiden Wiehltaler Spitzenspieler Daniel Claus/Oliver Feuerbach wie erwartet keine Chance (1:6, 1:6). Den KKHT-Herren30 war schon vorher klar, dass sie – wenn überhaupt – nur in den beiden hinteren Doppeln eine Chance haben würden. Und diese Rechnung ging auf: Sebastian Schreiber/Sven Winterschladen überraschten gegen die favorisierte Wiehltaler Paarung Cris Bräer/Marcel Buschbeck mit einem überzeugenden 6:2, 6:2 – eine starke Leistung. Und mit dem gleichen Ergebnis wurden Timo Schretzmair/Daniel Grewe ihrer Favoritenrolle im dritten Doppel gerecht.

„Wir haben alles richtig gemacht“, resümierte Kapitän Schreiber hinterher. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir in dieser starken Gruppe vorzeitig den Klassenerhalt perfekt machen konnten.“ Nun ist sogar noch mehr möglich. Mit einem Sieg im abschließenden Saisonspiel nach den Ferien beim TV Jülich (6. September) könnte der KKHT sogar noch auf den zweiten Tabellenplatz springen.

Doppel Winterschladen / Schreiber souveränDer Aufstieg allerdings ist kein Thema mehr, den wird sich Grün-Gold Bensberg nicht mehr nehmen lassen. „Wir müssen zusehen, dass wir uns für die kommenden Saison personell etwas breiter aufstellen, da wir einige dauerhafte Ausfälle haben“, resümierte Schreiber. „In diesem Jahr ist es gut gegangen. Aber langfristig kann das zu Problemen führen.“